Adjany Ibeme: „Ich erspare mir sehr viel Zeit und sehr viel Stress in Iserlohn“

hzFußball-Westfalenliga 2

Beim Lüner SV schaffte Adjany Ibeme den Sprung in die Westfalenliga. Im Sommer folgte er Trainer Mario Plechaty nach Iserlohn. Nun kommt es zum Duell mit den ehemaligen Teamkollegen.

Lünen

, 30.08.2019, 12:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Von einem „Highlight-Spiel“ spricht Adjany Ibeme. Der Defensiv-Fußballer war einer von fünf Spielern, die es im Sommer innerhalb der Westfalenliga 2 vom Lüner SV zum FC Iserlohn gewechselt sind. Vor dem vielerwarteten direkten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften spricht Ibeme von einem wichtigen Spiel. „Gerade, weil man sich kennt und den persönlichen Bezug zu hat.“

Adjany Ibeme: „Beide Seiten haben keinen Bock, bis zur Rückrunde zu warten“

Denn trotz des personellen Umbruchs, den beide Vereine vollzogen habe, kennt man sich gegenseitig noch ausreichend gut. Als der Spielplan rauskam, habe er sofort geguckt, wann es zum Duell mit dem LSV kommt, so Ibeme. Richtig Bock auf das Spiel hat er, sagt Ibeme. „Beide Seiten haben keinen Bock, bis zur Rückrunde zu warten, um sich zu revanchieren.“ Und ein Sieg hätte für den FCI nach nur einem Punkt aus zwei Spielen auch eine beruhigende Wirkung.

Adjany Ibeme: „Ich erspare mir sehr viel Zeit und sehr viel Stress in Iserlohn“

Neben 22 Einsätzen für die erste Mannschaft spielte Adjany Ibeme (r.) fünf Mal für die Reserve in der Kreisliga A. © Timo Janisch

Ibeme hatte nach nur einem Jahr und 22 Einsätzen in der Westfalenliga seine Zelte in der Kampfbahn Schwansbell abgebrochen. „Ausschlaggebend war bei mir die berufliche Situation“, sagt Ibeme. Der Mann mit dem markanten Afro ist Filialleiter eines Sportstudios in Hamm und eröffnet im Oktober eine neue Filiale in Iserlohn. Zudem wohnt Ibeme in Schwerte. „Das sind 15 bis 20 Minuten nach Iserlohn. Für mich also einfacher zu erreichen und ich erspare mir sehr viel Zeit und sehr viel Stress“, sagt Ibeme.

Adjany Ibeme ging auf Mario Plechaty zu

Als der Plan der Neueröffnung in Iserlohn stand, „bin ich relativ schnell auf Mario zugegangen und habe ihm von meiner Situation erzählt. Er hatte mir dann gesagt, dass er mich in Absprache mit dem LSV sehr gerne mitnehmen würde“, so Ibeme.

Zügig war der Wechsel in trockenen Tüchern. „Mir war aber eigentlich relativ schnell klar, dass ich mit Mario nach Iserlohn wechsel.“ Ibeme spricht Mario Plechaty an. Der Trainer, der im Sommer von Lünen nach Iserlohn gewechselt ist, ist ein großer Förderer Ibemes, holte ihn 2018 vom FC Roj aus der Bezirksliga in die Westfalenliga. „Ich halte sehr viel von Mario“, sagt Ibeme. Dieser habe ihm in seiner Premierensaison viel Vertrauen geschenkt und zahlreiche Einsätze ermöglicht.

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