Alsteddes Albert Juric zu Knochenbrüchen aus Olfen-Spiel: „Ich bin richtig enttäuscht und sauer“

hzBW Alstedde

Albert Juric hat sich im Testspiel beim SuS Olfen den Mittelfuß und einen Zeh gebrochen. Damit fällt der Alstedder erst einmal länger aus. Wie sehr ihn das ärgert, hat er uns verraten.

Alstedde, Olfen

, 29.01.2020, 11:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Albert Juric liefert sich ein Laufduell - mit Olfens Niels Kleischmann. Beide Fußballer fokussieren den fliegenden Ball. Alsteddes Juric ist einen Tick schneller an der Kugel, Kleischmann setzt zum Klärungsversuch mit dem Fuß an. Das runde Spielgerät im Blick zieht der Kicker aus der Steverstadt voll durch und trifft - allerdings nur den Fuß von Juric. Der sackt sofort zu Boden, hält mit schmerzverzerrtem Gesicht seinen rechten Fuß.

Jetzt lesen

Passiert ist all das am Sonntagnachmittag beim Testspiel zwischen dem Bezirksligisten SuS Olfen und dem A-Ligisten BW Alstedde. Die 3:4-Niederlage am Ende interessiert nach dem Abpfiff nur die wenigsten Alstedder. Nachdem BWA-Spieler Can Cicek in der 13. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt wird, kommt Juric ins Spiel - und für den Eingewechselten läuft es zunächst bombig.

In der 23. Minute erzielt er die 1:0-Führung für die Blau-Weißen. Ein Befreiungsschlag für den flexiblen Spieler, der in der Hinrunde wegen einer gebrochenen Hand nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Es scheint aufwärtszugehen, ehe es zum Duell mit Kleischmann kommt.

Adrenalin trägt Juric in die Halbzeit

Nach Kleischmanns Treffer gegen den Fuß von Juric spielt der Alstedder zunächst weiter. „Ich habe bis zur Halbzeit noch 20 Minuten weitergespielt. Das war auch das Adrenalin“, sagt Juric, der Kleischmann keine Schuld für die Verletzung gibt. „Er hat zwar mit voller Kraft meinen Fuß weggeschossen, aber das ist halt Fußball“, sagt Juric.

Jetzt lesen

In der Halbzeit geht bei Albert Juric dann gar nichts mehr. „Ich konnte den Zeh und den Fuß nicht mehr bewegen“, berichtet er. Folgerichtig bleibt er im zweiten Durchgang draußen. Aslan Arslan ersetzt ihn, Olfen gewinnt am Ende das Spiel.

Mittlerweile hat sich Juric beim Arzt untersuchen lassen, die Diagnose steht fest: Juric hat sich einen Zeh und den Mittelfuß gebrochen, muss nun erst einmal pausieren. „Ich bin richtig enttäuscht und sauer. Es ist scheiße, immer wieder zurückgeworfen zu werden. Ich habe mir die Rückrunde ganz anders vorgestellt, aber das ist halt Schicksal“, sagt der Alstedder.

Röntgenuntersuchung steht an

Ende dieser Woche wird sich Albert Juric noch einmal röntgen lassen. Danach entscheidet sich, ob der Alstedder operiert werden muss oder nicht. Wie lange er ausfällt? Ungewiss. Juric selbst rechnet damit, „vier bis sechs Wochen“ wohl nicht spielen zu können. Den Kopf in den Sand stecken wolle er trotz des erneuten Rückschlags aber nicht: „Mich motiviert einfach, dass die Mannschaft mich so pusht. Jeder hat mir geschrieben und mir gute Besserung gewünscht. Deswegen kann ich mit dem Fußball nicht aufhören“, so Juric abschließend.

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt