Andre Schwedler: „Siege sind natürlich Doping“ für den VfL Brambauer

VfL Brambauer

Nach einer total enttäuschenden Hinrunde scheinen die Handballerinnen des VfL Brambauer plötzlich ihre Form gefunden zu haben. Trainer Andre Schwedler spricht im Interview darüber.

Brambauer

, 05.03.2020, 12:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Andre Schwedler und der VfL Brambauer haben in die Erfolgsspur gefunden.

Andre Schwedler und der VfL Brambauer haben in die Erfolgsspur gefunden. © Günther Goldstein

Sie sind seit Wochen kaum wiederzuerkennen: Die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer zählen in der Rückrunde zu den besten Teams der Liga. Und das, obwohl sie in der Hinrunde noch den letzten Tabellenplatz einnahmen. Wir haben mit Trainer Andre Schwedler im Interview über die Gründe des plötzlichen Erfolges und den nächsten Gegner, den SV Teutonia Riemke, gesprochen.

8:2-Punkte – so lautet die bisherige Bilanz der Rückrunde. So viele Zähler sicherte sich der VfL Brambauer nicht mal in der gesamten Hinrunde. Was ist auf einmal passiert?

Wenn ich das wüsste. Wir haben uns nach der Rückrunde zusammengesetzt und gemeinsam beschlossen, dass wir die Ruhe bewahren müssen und weiter konzentriert arbeiten müssen. Die Hinzunahme der beiden erfahrenen Spielerinnen Martha Rykowski und Angelina Pötter, die eigentlich bei uns aufgehört haben, war sicherlich auch ein Faktor.

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Hat Ihre Mannschaft nun endlich das Selbstvertrauen zurückgewinnen können?

Die beiden Auftaktsiege gegen Bösperde und Schwerte zu Beginn der Rückrunde waren Balsam für die Seele. Vom Gefühl her kommen jede Woche ein bisschen mehr Sicherheit und Selbstvertrauen hinzu.

Sie und Ihre Mannschaft haben letzte Woche das Top-Team DJK Coesfeld mit 39:33 in die Schranken gewiesen. Was war der Schlüssel zu diesem überraschenden Erfolg?

Die Mädels wollten unbedingt gewinnen und waren von der ersten Sekunde an voll im Spiel. Die Vorgaben wurden fast perfekt umgesetzt und die Mannschaft hat im Laufe des Spiels auf jede neue Situation eine entsprechende Antwort gefunden.

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Spüren Sie, dass ein aktueller Ruck durch die Mannschaft geht?

Siege sind natürlich „Doping“ und man spürt eine gewisse Erleichterung. Aber wir sind uns sehr wohl bewusst, dass es noch ein langer Weg wird.

Nun steht mit dem SV Teutonia Riemke am Samstag, 7. März (16 Uhr, Diesterweg 7a, Lünen) der nächste schwierige Gegner bevor. Wo liegen die Stärken von Riemke?

Riemke stellt aktuell die beste Deckung der gesamten Liga. Daraus spielt es eine überragende erste und zweite Welle.

Was muss Ihr Team abrufen, um erfolgreich zu sein?

Zum Einen die Gegenstöße von Riemke weitestgehend verhindern und zum Anderen selbst eine gute Deckung stellen und unser eigenes Spiel durchzuziehen.

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Wie sieht es am Samstag personell aus?

Der Kader sollte komplett sein, wobei sich einige Frauen noch mit Erkältungen herumplagen.

Was wünschen Sie sich für das Spiel?

Einzig allein zwei Punkte.

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