Aufatmen im Lüner Süden

LÜNEN Das Lüner Bezirksliga-Duo VfB Lünen und SV Preußen sorgt mit jeweils sieben Punkten aus den letzten drei Spielen für Furore und setzt sich vom Tabellenende ab. RN-Mitarbeiter <i>Marco Winkler</i> unterhielt sich mit den Trainern Uwe Höhn (VfB) und Bernd Schawohl (SVP).

von Von Marco Winkler

, 13.11.2007 / Lesedauer: 3 min

Wo sehen Sie die Gründe für die zwischenzeitliche Niederlagen-Serie?Höhn: Bei uns hängt sehr viel von der Einstellung ab. Wenn diese stimmt, gewinnen wir auch. Aber wir haben viel zu oft nur eine gute Halbzeit gespielt und in der anderen dann nachgelassen.Schawohl: Die Anpassung an die neue Liga war sehr schwierig. Viele Spieler dachten, dass dies ein Selbstläufer wird. Zudem haben wir viele individuelle Fehler gemacht, die in der Bezirksliga viel härter bestraft werden.

Wo sehen Sie die Gründe für die zwischenzeitliche Niederlagen-Serie?Höhn: Bei uns hängt sehr viel von der Einstellung ab. Wenn diese stimmt, gewinnen wir auch. Aber wir haben viel zu oft nur eine gute Halbzeit gespielt und in der anderen dann nachgelassen.Schawohl: Die Anpassung an die neue Liga war sehr schwierig. Viele Spieler dachten, dass dies ein Selbstläufer wird. Zudem haben wir viele individuelle Fehler gemacht, die in der Bezirksliga viel härter bestraft werden.

Was läuft in den letzten Partien besser?Höhn: Der Wille ist bei der Mannschaft wieder da. Wir schießen mehr Tore und holen somit die Punkte.Schawohl: Wir spielen in der Defensive konsequenter. Außerdem hat das Team einen extremen Wille. Zudem arbeitet jeder für den anderen.

Was gibt es noch zu verbessern?Höhn: Ich möchte schon im Training mehr Einsatz sehen, dann ist dieser im Spiel auch mehr da.Schawohl: Wir kämpfen derzeit zu viel. Wir müssen wieder mehr unser spielerisches Potenzial ausschöpfen. Außerdem müssen wir im Abschluss konsequenter werden.

Herr Höhn, Sie verlassen den VfB. Machen Sie sich Sorgen, dass Ihr Weggang ein Alibi der Spieler für schlechte Leistung sein könnte?Höhn: Grundsätzlich nicht. Viele der Akteure wollen auch im nächsten Jahr hier spielen. Dann spielen sie sicher lieber in der Bezirksliga, als in der A-Liga.

Herr Schawohl, haben Sie während der Negativ-Serie zuletzt Druck verspürt?Schawohl: Sicher. Man setzt sich als Trainer selber unter Druck, weil man weiß, dass man gut arbeitet, aber nichts erreicht. Der Vorstand stand aber immer voll hinter mir und hat die Ruhe bewahrt.

Swen Schulze zog sich im Spiel gegen Südkirchen (3:0) eine Verletzung im Adduktorenbereich zu. Ob der VfB-Stürmer in diesem Jahr noch einmal spielen kann, ist nicht sicher.

  

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