Ausrichter SV Preußen Lünen strauchelt, BV Lünen siegt im Elfmeterschießen

Brinkhoff´s Cup

Überraschung beim Brinkhoff´s Cup: Zwei Lüner A-Ligisten scheiden aus, ein Lüner B-Ligist jubelt nach einem Thriller.

von Niklas Dvorak

Lünen

, 01.08.2019, 22:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ausrichter SV Preußen Lünen strauchelt, BV Lünen siegt im Elfmeterschießen

Pascal Broda (liegend) und der SV Preußen Lünen unterlagen am Donnerstagabend mit 2:3 gegen den TSC Kamen und verpassen somit das Finale © Günther Goldstein

Ausrichter SV Preußen Lünen ist raus – bei seinem eigenen Vorbereitungsturnier. Am Donnerstagabend unterlagen die Horstmarer dem TSC Kamen im Halbfinale mit 2:3. Der BV Lünen jubelte hingegen im zweiten Halbfinalspiel nach einem Elfmeter-Thriller. So treffen die Geister am Samstag auf die Kamener im Finale.

Zunächst zum SVP: Nach einer eher schwächeren ersten Hälfte lagen die Horstmarer auf heimischen Geläuf schon zur Pause mit 0:2 hinten. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TSC sogar auf 3:0.

SV Preußen entwickelt Offensivkräfte

Es schien schon sicher, dass der SVP am Samstag nur um den dritten Platz spielt, doch in den letzten Minuten entwickelte der Gastgeber noch einmal die Offensivkräfte und wurde fast noch belohnt. Erst erzielte Luca Frenzel den Treffer zum 1:3 per Elfmeter, den er vorher selber rausgeholt hatte, dann setzte Maurice Addamsky noch einen Treffer nach. Sein Fernschuss wurde unhaltbar abgefälscht. In der letzten Minute hätte Fabian vom Hofe sein Team ins Elfmeterschießen retten können, doch sein versuchter Seitfallzieher aus knapp sieben Metern ging nur an den Pfosten. Es lieb also bei dem 3:2-Sieg für die Kamener. „Wir wollten ins Endspiel kommen, aber das hat nicht geklappt. Wir haben versucht, Fußball zu spielen, waren aber zu ungeduldig. Ich bin froh, dass wir es bis zur letzten Minute versucht haben, den Ausgleich zu erzielen“, so SVP-Coach Stefan Urban.

Enges Duell im Elfmeterschießen

Ins Elfmeterschießen ging das Duell der beiden engsten Konkurrenten aus der vorherigen B-Liga-Saison. Die Gahmener, als neuer A-Ligist, gingen als Favorit in das Spiel, versuchten, diese Rolle anzunehmen. In den ersten fünf Minuten ging vor allem die schnelle Offensive der Gahmener gut ab, doch die Geister stellten sich nach einer kurzen Zeit darauf ein und standen stabil. Kurz vor dem Ende der Partie kassierte Gahmens David Surmiak die Rote Karte nach einer Aktion, die der Schiedsrichter als Unsportlichkeit gewertet hatte.

Onur Cirak scheitert

Im Elfmeterschießen setzte sich der B-Ligist durch. Beim Stand von 7:7 war es Onur Cirak, der den Ball aus elf Metern an den Pfosten setzte. BV Lünens Maurice Goebel schoss die Geister in das Finale. „Ich bin der Meinung, wir haben verdient gewonnen. Wir haben Gahmen fast komplett aus dem Spiel genommen. Wir haben das sehr gut gemacht. Wir stehen defensiv momentan wirklich sehr gut.“, sagte BV Lünens Spielertrainer Dennis Gerleve. Sein Gegenüber Semistan Tikici sah kein schönes Spiel: „Elfmeterschießen ist Glückssache. Wir haben es nicht geschafft unsere Schnelligkeiten über außen zu nutzen und haben zu viele hohe Bälle gespielt.“

Lesen Sie jetzt