BV Brambauer holt Knipser, der für Wethmar schon wie am Fließband traf

hzFußball-Bezirksliga

Für gleich drei Lüner Vereine hat der neue Stürmer des BV Brambauer in den vergangenen Jahren seine Tore erzielt. Am erfolgreichsten traf er dabei für Westfalia Wethmar.

Brambauer

, 23.04.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Er hat für den TuS Niederaden getroffen. Er hat für den TuS Westfalia Wethmar sogar in zwei verschiedenen Mannschaften getroffen. Zuletzt hat er für den SV Preußen getroffen. Und nun erhofft sich der BV Brambauer, dass sein Neuzugang für die Offensive auch in der Glückauf-Arena treffen wird.

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24 Gegentore hat der BV Brambauer in der Fußball-Bezirksliga 8 erst kassiert. Das ist der zweitbeste Wert hinter Liga-Primus Türkspor Dortmund (21). Doch - das ist kein Geheimnis - in der Offensive tut sich der BVB schwer. Nur Westfalia Wethmar hat bislang seltener getroffen als die Brambaueraner.

Für Abhilfe soll ab der kommenden Saison - wann immer diese beginnen wird - Sören Dvorak sorgen. Der Linskfuß wechselt nach nur einem halben Jahr beim SV Preußen in der A-Liga zum BVB. „In der Offensive hapert es noch. vorne brauchen wir einen Knipser, der Tore garantiert“, sagt Brambauers spielender Co-Trainer Dennis Köse, der die Gespräche mit Dvorak geführt hat. Gemeinsam mit Frank Bidar, der nach der aktuell unterbrochenen Saison Jascha Keller als Brambaueraner-Trainer beerbt, kümmert er sich um die Sportliche Leitung bei den Schwarz-Weiß-Roten.

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Ob als Mittelstürmer, als zweite Spitze oder hängende Spitze - Dvorak könne dem BV Brambauer überall weiterhelfen, so Köse. „Er ist jung, agil, schnell und absolut torgefährlich“, ergänzt Bidar. In der Abteilung Toreschießen hatte der BVB in den vergangenen Monaten und Jahren stets zu kämpfen, Abgänge adäquat zu ersetzen. Erst kürzlich war auch noch der Weggang von Christoph Krziwanek zum SuS Kaiserau bekannt geworden. Die Verpflichtung Dvoraks ist da eine namhafte Reaktion.

Sören Dvorak kickt seit der Winterpause für den SV Preußen.

Sören Dvorak kickt seit der Winterpause für den SV Preußen.

Schließlich hat Dvorak in Lünen schon für mehrere Vereine genetzt. In Wethmar schoss er in der Saison 2018/2019 für die A-Liga-Reserve 23 Tore. In der gleichen Spielzeit traf er auch noch sieben Mal für die Erste in der Bezirksliga. Doch an der Wehrenboldstraße wurde Dvorak bald unzufrieden, entschied sich im vergangenen Winter für einen Wechsel zum SV Preußen. Dort traf er auf Stefan Urban, der schon beim TuS Niederaden sein Trainer war.

Gleichzeitig machte sich Köse erstmals Gedanken um eine Verpflichtung des Stürmers. Bei den Lüner Hallenstadtmeisterschaften zog Dvorak zum ersten Mal das SVP-Trikot über. Als Köse ihn aus der Kabine der Rundsporthalle gehen sah, wunderte er sich. „So ein Stürmer, der sich in der Bezirksliga bewiesen hat, warum geht der einen Schritt zurück“, erinnert sich Köse heute an seine Gedanken aus dem Dezember. Nun stürmt Dvorak wieder in der Bezirksliga - gemeinsam mit Robin und Kevin Coerdt. Seine beiden Mitspieler aus Wethmarer Zeiten haben laut Köse an der Verpflichtung Dvoraks mitgewirkt.

Aufgrund der Corona-Pandemie und des damit zusammenhängenden Kontaktverbots verzichtete der BV Brambauer auf einen eigentlich geplanten Fototermin mit dem Spieler.

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