BV Brambauer verliert drei Mal hintereinander: Das sind die Gründe für die sportliche Misere

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Drei Mal in Folge verlor der BV Brambauer zuletzt. Für das Team von Trainer Frank Bidar geht der Blick nach unten. Die Probleme beim BV Brambauer sind bekannt.

Brambauer

, 03.10.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gegen den ETuS/DJK Schwerte führte der BV Brambauer zwar erst mit 1:0, musste sich aber noch mit 1:2 geschlagen geben. In den beiden Wochen zuvor setzte es deutliche Niederlagen: Erst im Derby gegen BW Alstedde, eine Woche später gegen den Königsborner SV.

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Nach dem famosen Start in die Saison, als der BVB mit 5:1 gegen den DJK TuS Körne gewann, gab es eine Wendung, die so nicht direkt absehbar war.

Drei von zwölf möglichen Punkten sind bis dato erst in Brambauer auf der Haben-Seite. Sechs Punkte hatte Trainer Frank Bidar nach den ersten Spielen eigentlich erwartet.

„Wir sind halt in diesem Umbruch“

Stattdessen steht Brambauer auf dem vorletzten Tabellenplatz und nach gerade einmal vier Spielen bereits mit dem Rücken zur Wand.

„Wir sind halt in diesem Umbruch, wo wir gerade durch müssen und viel verändern“, sagt BVB-Coach Frank Bidar, der das Amt des Übungsleiters im Sommer von Jascha Keller übernahm.

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Das sind die Gründe für die momentane sportliche Misere des BV Brambauer:

  • Spieler fehlen verletzt oder gesperrt

Die Verletztenliste wird seit Wochen nicht kürzer beim BV Brambauer. Florian Kemna kommt nun mit Knöchelproblemen dazu. Ricardo Rimkus hat sich einen Bänderriss zugezogen, Mark Fluder hat eine Bindehautentzündung. Zudem leidet Nahit Tafolli an einer Bronchitis. Hinzukommt der schon längere Ausfall von Marcel Schaub und die lange Sperre von Robin Coerdt.

  • Abgezocktheit ist nicht vorhanden

Gegen den DJK TuS Körne war beinah jede Chance ein Treffer im ersten Spiel. Im nächsten Spiel gegen Alstedde gab es eine starke Phase in den ersten zehn Minuten, wo der BV Brambauer zu wenig draus machte. Gegen Schwerte nutzte der BVB drei Chancen nicht, als er in Führung lag. „Da fehlt uns die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor“, sagt Bidar zu dem Problem.

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  • Spielerische Elemente können nicht einstudiert werden

Bidar gibt deutliche Kritik zum Fitnesszustands seines Teams in der Vergangenheit ab. „Wir haben uns sehr viel beschäftigt mit der körperlichen Fitness, wo man viel Nachholbedarf hatte in Brambauer“, sagt Bidar. Ihm sei dies auch selbst aufgefallen, deshalb legte Bidar vor allem Wert auf die Fitness in der Vorbereitung. Spielerische Elemente standen erstmal hinten an, kamen später dazu. Diese einzustudieren gestaltet sich aber auch schwierig durch die regelmäßig fehlenden Spielern wegen Erkrankungen oder Verletzungen.

Bidar betont zwar, dass alle gut mitziehen würden, aber es sind „immer wieder so Kleinigkeiten im Spiel dabei, wo die Erfahrung fehlt“.

Die nächste Bewährungsprobe gibt es für die Bidar-Elf an diesem Sonntag beim Türkischen SC Kamen (15.15 Uhr, Gutenbergstr. 2, Kamen).

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