BW Alstedde wechselt gegen Preußen Lünen den Derbysieg ein

hzFußball: Kreisliga A

BW Alstedde setzt seine starke Serie fort. Gegen den SV Preußen Lünen bejubelten die Alstedder am Sonntag den zweiten Derbysieg der Saison. Ein Alstedder Spieler avancierte zum Matchwinner.

Alstedde, Lünen

, 03.11.2019, 20:15 Uhr / Lesedauer: 2 min


Kreisliga A2 Dortmund
BW Alstedde – SV Preußen Lünen 2:0 (0:0)

Das war ein hartes Stück Arbeit für den Fußball-A-Ligisten SV BW Alstedde. Der Tabellenführer hat sich am Sonntag knapp, unterm Strich aber verdient mit 2:0 gegen den SV Preußen Lünen durchgesetzt und somit seine Meisterschaftsambitionen noch einmal unterstrichen. Die Horstmarer leisteten allerdings fast 90 Minuten lang erbitterten Widerstand.

Auch wenn der SV Preußen Lünen am Ende mit leeren Händen da stand, mit dem Auftritt seiner Spieler durfte SVP-Coach Stefan Urban insgesamt zufrieden gewesen sein. Die Preußen hielten lange gut beim Tabellenführer mit, setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. „Wir haben uns gut verkauft und haben das über weite Strecken des Spiels auch gut verteidigt. Das Spiel war deswegen lange offen. Wir hatten auch unsere Möglichkeiten. Trotzdem ist das Ergebnis natürlich niederschmetternd“, sagte Urban nach dem Spiel.

Ohne Frage: Die Alstedder waren es, die das Spiel insgesamt bestimmten und den größeren Anteil an Ballbesitz hatten. Die Preußen setzten eher auf eine geordnete Defensive und gefährliche Nadelstiche. Beide Teams hatten so ihre Möglichkeiten im ersten Durchgang, wobei Alstedde quantitativ hier klar vorne lag. Nach mehreren Kopfballmöglichkeiten nach Eckbällen durch Jonas Hülsmann war es in der 31. Alsteddes Mursel Budnjo, der frei zum Schuss kam. Preußens Sascha Südmeyer hatte beim schwachen Abschluss allerdings keine Probleme.

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Zuvor zog für Preußen Nico Kusserow drüber (23.). Budnjo hatte – ehe er in der Halbzeit ausgewechselt wurde – noch zwei weitere Möglichkeiten, doch abermals fand er in Südmeyer seinen Meister (36./45.) „Preußen hat das gut gemacht, sie haben immer wieder Nadelstiche gesetzt. Wir müssen in der ersten Halbzeit schon das Ding setzen“, sagte Alsteddes Co-Trainer Thomas Westrup nach dem Spiel.

Nach der Halbzeit wechselten beide Trainer aus.

Die Alstedder brachten in Albert Juric – anstelle des glücklosen Budnjo – ins Spiel. In der 58. Minute rissen die Alstedder Anhänger auch die Arme in die Höhe – Juric hatte getroffen, doch der Offensivmann stand im Abseits. Es war nun ein offenes Spiel. Preußen hatte in der 77. Minute dann seine beste Chance der Partie. Der flinke Luca Frenzel setzte mit einem starken Zuspiel Lukas Goetz in Szene, der jedoch im Eins-gegen-Eins gegen Thorben Krause das Nachsehen hatte.

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Besser machten es die Alstedder. Mike Rothe setzte sich auf dem rechten Flügel durch, spielte Albert Juric frei und der leitete zum eingewechselten Nico Christiansen weiter, der die Führung erzielte. Eine Kopie des 1:0 war das 2:0. Dieses Mal legte Rothe auf Lindner ab, der erneut Christiansen bediente – 2:0. In der 86. Minute zeigte Torwart Krause erneut seine Stärken und parierte stark gegen Frenzel. Kurz danach war Schluss.

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BW Alstedde: Krause – Audehm (62. Christiansen), Rumpf, Hülsmann, Ekici, Cicek, Lindner, Budnjo (46. Juric), Nowak, Häckh (62. Stojak), Koczy (73. Rothe)

SV Preußen Lünen: Südmeyer – Stauch, Kusserow, Meier, Hans, Adamsky, Frenzel, Pommerin, Broda (46. Nitsche), Goetz (88. Katlun), Vom Hofe

Tore: 1:0 Christiansen (79.), 2:0 Christiansen (84.)

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