Christoph Krziwanek: Ein Ex-Wethmarer lockt ihn weg vom BV Brambauer

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Christoph Krziwanek ist einer von zwei Spielern, die den BV Brambauer in Richtung SuS Kaiserau verlassen werden. Ein glücklicher Abschied wird es wohl nicht - das liegt natürlich am Coronavirus.

Brambauer

, 07.04.2020, 11:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Nachricht gelangte am Freitag an die Öffentlichkeit. Der SuS Kaiserau schnappt sich Christoph Krziwanek vom BV Brambauer. Auch Timo Kollakowski wird im Sommer vom Bezirksligisten in die Landesliga wechseln. Krziwanek erklärte im Gespräch mit dieser Redaktion die Gründe für seinen Wechsel.

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Schon länger hatten sich in der Brambaueraner Glückauf-Arena Wechselgerüchte um die beiden Akteure gehalten. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Schritt weg vom BVB Christoph Krziwanek leicht gefallen ist. „Der Entschluss, dass ich Brambauer verlasse, war kein einfacher, weil ich eine Menge Freunde in der Mannschaft habe und wir auch all die Jahre fast zusammengeblieben sind“, sagt Krziwanek, der 2017 vom VfB Lünen nach Brambauer gewechselt war.

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Da brauchte es schon einen triftigen Grund, um Krziwanek nochmal zu einem Wechsel bewegen. Und der findet sich in der Spielklasse seines neuen Vereins. „Der einzige Grund ist der, dass ich nochmal Landesliga spielen wollte“, so der Positions-Allrounder des BVB. Seine Mitspieler, die längst zu Freunden geworden sind, zeigten sich zwar enttäuscht - reagierten in der Mehrheit aber dann doch verständnisvoll. Mit seinen 27 Jahren sei es an der Zeit, eine solche Gelegenheit zu nutzen, so Krziwanek.

Simon Erling lockt Christoph Krziwanek zum SuS Kaiserau

Eine Rolle bei der Entscheidung pro Kaiserau hat zudem Simon Erling gespielt. Der Ex-Trainer des TuS Westfalia Wethmar, wie zur Erlings Zeiten auch heute Ligakonkurrent der Schwarz-Weiß-Roten, ist mittlerweile Sportlicher Leiter in Kaiserau. „Was mir am meisten imponiert hat, war die Hartnäckigkeit von Simon. Das hat einen natürlich nochmal überzeugt, dass es der richtige Schritt ist“, so Krziwanek.

Dabei könnte es auch eine Rolle gespielt haben, dass Erling und der scheidende BVB-Trainer Jascha Keller befreundet sind. Erling besuchte etwa das Brambaueraner Testspiel gegen BW Alstedde Ende Januar (2:1). „Natürlich hat er Gutes von ihm berichtet“, so Krziwanek.

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Und dennoch wird es wohl kein glücklicher Abschied von „Ritschi“ wie alle Krziwanek in Brambauer nur nennen. Der Trainings- und Spielbetrieb ist unterbrochen, eine Wiederaufnahme der Saison erscheint immer unrealistischer. Ein trauriger Abschied wäre es, wenn der 1:0-Auswärtserfolg bei der SG Massen am 8. März der letzte Auftritt von „Ritschi“ für den BV Brambauer gewesen ist, sagt er selbst. „Müssen wir wohl abwarten“, so Krziwanek.

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