Daniel Berger: "Aufstieg wäre ein großer Reiz"

Fußball: Bezirksliga

Am Sonntag zählte er zu den Matchwinnern einer schwachen Partie: Brambauers Neuzugang Daniel Berger, der im Fußball-Bezirksliga-Duell gegen den FC Nordkirchen die 1:0-Führung erzielte (Endstand: 2:0). RN-Sportredakteur Patrick Schröer hat mit dem 24-Jährigen über seinen neuen Verein gesprochen.

Brambauer

, 18.09.2017, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Borker Daniel Berger (l.) und Marvin Schuster feiern den 4:3-Siegtreffer gegen die SG Massen.

Die Borker Daniel Berger (l.) und Marvin Schuster feiern den 4:3-Siegtreffer gegen die SG Massen.

Herr Berger, Sie haben gegen Nordkirchen Ihr zweites Saisontor erzielt. Haben Sie sich bei Ihrem neuen Verein schon gut eingelebt? Ja, auf jeden Fall. Wir haben hier eine super Truppe und einen Top-Trainer. Jeder kämpft für jeden und gibt 100 Prozent. Das macht Spaß.

Was ist Ihr Trainer Jascha Keller für ein Typ – auch im Vergleich mit Ihrem Ex-Coach Ingo Grodowski vom PSV Bork? Im Vergleich zu Ingo, der immer sehr laut neben dem Platz war, ist Jascha ein ruhiger Typ. Er ist immer recht sachlich, wir kommen gut miteinander zurecht.

Ihr Team hat nun schon den vierten Sieg in Serie gefeiert. Was macht den BV Brambauer so stark? Wir hören nie auf, an uns zu glauben, und geben bis zur letzten Minute Vollgas.

Das war in Bork aber ähnlich, oder? Ja, das stimmt wohl.

Wie sehr brennen Sie persönlich eigentlich auf einen möglichen Aufstieg mit dem BVB? Mit Bork haben Sie diesen ja noch hauchdünn verpasst. Der Aufstieg wäre natürlich ein großer Reiz für mich. Dann kann man beweisen, dass man es doch schaffen kann.

Wie realistisch ist die Meisterschaft mit Brambauer denn? Wir haben eine gute Truppe hier, aber die Saison ist noch jung. Es ist zu früh, dazu etwas zu sagen.

Die einzige Niederlage gab es bisher gegen Hannibal. Hat der TuS die stärkste Mannschaft der Liga? Ich fand Hannibal gegen uns gar nicht so stark. Die haben in Samir Zulfic einen guten Stürmer. Ich habe von Kaiserau viel Gutes gehört. Man muss abwarten.

Am Sonntag geht es für Ihr Team zum Derby nach Wethmar. Herrscht in der Kabine schon Vorfreude? Mir war nicht klar, dass das Spiel gegen Wethmar ein Derby ist. Wir freuen uns auf jedes Spiel. Ab Dienstag wird uns der Trainer darauf einstellen.

Wethmar ist als Aufstiegskandidat katastrophal gestartet. Woran kann das liegen? Dazu kann ich leider nichts sagen.

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