Darum hat sich „Granate“ Mario Lindner für einen Wechsel zu BW Alstedde entschieden

hzBW Alstedde

Sein Trainer Tim Hermes hat ihn als „Granate“ bezeichnet. Die Rede ist von Mario Lindner, Neuzugang bei BW Alstedde. Sein Wechsel zu den Blau-Weißen hat gleich mehrere Gründe.

Alstedde

, 04.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Mario Lindner ist wieder in Lünen. Der ehemalige Fußballer des Lüner SV hat in der Lippestadt eine neue Aufgabe gefunden. Künftig spielt der 30-Jährige, der vom SuS Rünthe kommt, in der Kreisliga A für den SV BW Alstedde. Aber warum eigentlich? Aus mehreren Gründen.

Eigentlich - so berichtet Lindner im Gespräch mit dieser Redaktion - wollte der Mittelfeldmann ab letzter Saison kürzertreten. „Ich habe geheiratet, war dann ein, zwei Monate raus. Die Saison in Rünthe ist dann auch nicht nach meinen Vorstellungen verlaufen. Es war nicht das, was mich herausgefordert hat“, sagt der Neu-Alstedder. Doch was hat ihm gefehlt? Vor allem mit dem Trainingsbetrieb war der 30-jährige nicht zufrieden. Um bei 100 Prozent seiner Leistungsfähigkeit zu sein, brauche Lindner im Training den Wettbewerb.

„Alstedde ist sehr gut aufgestellt“

Der Kontakt zu BW Alstedde kam dann über Benedikt Kuhne, Sportlicher Leiter der Blau-Weißen, zustande. Es kam zu Gesprächen. Nach der ersten Unterredung war Lindner noch nicht so begeistert. Das änderte sich aber, als auch Andreas Rumpf und Jonas Hülsmann - ebenfalls vom SuS Rünthe - sich mit BWA beschäftigten. Danach war Lindner dann schnell überzeugt. „Alstedde ist sehr gut aufgestellt - auch in der Jugend, was sich beim Gewinn der A- und B-Jugendstadtmeisterschaft gezeigt hat. Die Jugendarbeit spiegelt sich ja auch in der ersten Mannschaft wider. Auch die jungen Spieler ziehen beim Training nicht zurück, das war sehr beeindruckend“, so der Alstedder, der aus seinen „letzten drei, vier Jahren noch einmal das Optimale herausholen will“.

Was das ist? Am liebsten der Titel. Da hat BW Alstedde aber namhafte Konkurrenz. Auch der VfB Lünen, die SG Gahmen, KF Sharri Dortmund die Absteiger Alemannia Scharnhorst bringen durchaus das Potenzial mit, um den Titel mitzuspielen. „Ich halte das Ziel Aufstieg für angebracht, aber so eine Saison ist sehr lang. Das Ziel hängt auch davon ab, wie die Vorbereitung läuft und wie hoch die Trainingsbeteiligung ist. Mit meinen anderen Aufstiegsmannschaften haben wir uns im Training immer derartig gepusht, dass wir in den Spielen selten an unsere Grenzen gekommen sind“, so Lindner, der von 2008 bis 2012 beim Lüner SV gespielt hat und mit den Lünern damals auch in die Landesliga aufgestiegen ist.

Lesen Sie jetzt