Darum lebt die Aufstiegschance für einen Lüner B-Ligisten

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Eine Vizemeisterschaft berechtigt in der Fußball-Kreisliga meistens nicht zum Aufstieg. Ein Lüner B-Ligist macht sich nun doch noch berechtigte Hoffnungen. Warum? Das erklärt der Trainer.

Lünen

, 28.05.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich hatten die Fußballer des BV Lünen das Aufstiegsrennen in der Kreisliga B3 Dortmund deutlich gegen die SG Gahmen verloren. Doch auch wenige Tage nach dem Ende der regulären Meisterschaft hat in der Geist noch niemand abgeschaltet.

Denn: Der BV05 erhält in einer Aufstiegsrelegation eine zweite Chance, noch den Aufstieg in die Kreisliga B perfekt zu machen. „Für uns war das schon relativ lange klar“, sagte Lünens Spielertrainer Dennis Gerleve am Montag. „Deshalb haben wir in den letzten Wochen die Spannung hochgehalten.“

„Voll durchtrainiert“

Nur die 3:4-Niederlage bei Ay Yildiz Derne II am Sonntag gestand er seiner Elf zu, die 05er losten sogar ihre Aufstellung vor dem letzten Ligaspiel. Ansonsten? „Voll durchtrainiert“, macht Gerleve klar.

Darum lebt die Aufstiegschance für einen Lüner B-Ligisten

Dennis Gerleve (l.) und der BV05 hatten frühzeitig mit einer möglichen Relegation geplant. © Günther Goldstein

Die Konstellation ist klar: Die vier Tabellenzweiten der Dortmunder B-Liga-Staffeln spielen einen weiteren Aufsteiger aus - provisorisch. In einem Halbfinale und einem Endspiel müsste der BV Lünen sich durchsetzen und dann hoffen.

Hoffnungen ruhen auf Dortmunder A-Ligisten

Hoffen auf den VfB Lünen oder Türkspor Dortmund. Die spielen bekanntlich am Mittwoch den Dortmunder A-Liga-Vertreter aus, der in einem Hin- und Rückspiel gegen einen Vertreter des Kreises Gelsenkirchen um den Bezirksliga-Aufstieg kämpft. Die Voraussetzungen sind klar: Einen weiteren Aufsteiger in die Kreisliga A gibt es nur, wenn der Dortmunder - und nicht der Gelsenkirchener - Vertreter in die Bezirksliga aufsteigt.

Daraus ergibt sich für die Geister eine spezielle Situation. Schließlich spielt Lünen quasi um den Aufstieg ohne zu wissen, ob es am Ende reicht. „Für den Kopf ist das schwierig“, sagt Gerleve.

Dennis Gerleve: „Eine relativ alte Truppe“

In Gerleves Kopf tummeln sich bereits erste Erkenntnisse zum Gegner der Lüner. Am Samstag, 1. Juni, (16.15 Uhr, Derner Straße 423b, Dortmund), trifft der BV05 auf die DJK Eintracht Dorstfeld II. „Eine ganz erfahrene und relativ alte Truppe“, sagt Gerlve.

Er hat sich den Vizemeister der Staffel B2 am Sonntag bei der Niederlage gegen den SF Sölderholz angeschaut und dabei viele Akteure entdeckt, die einst in Wellinghofen oder beim Dorstfelder SC Bezirks- und Landesliga gespielt haben.

Die Abschlussfahrt haben die Lüner extra erst für Ende Juni angesetzt, Gerleve hat „soweit alle Mann an Board“. Unbedingt wollten sich die 05er am Mittwoch das erste Relegationsspiel zwischen dem VfB und Türkspor anschauen. „Wir drücken natürlich dem VfB die Daumen“, sagt Gerleve. Das eigene Training steht einem Besuch der Partie allerdings im Wege. „Voll durchtrainiert“ eben.

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