Darum ist der Nichtaufstieg des SVE Heessen und der Abstieg des TuS Niederaden ein Unding

hzKommentar

Der TuS Niederaden steigt in die Kreisliga B ab, weil der SVE Heessen den Aufstieg vergeigt, obwohl er Meister geworden ist - ein Unding für beide Mannschaften.

Niederaden, Lünen

, 10.06.2019, 12:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schade, TuS Niederaden! Den Klassenerhalt in der Kreisliga A hätte sich der Verein aus dem Lüner Südosten nach dem Schlussspurt mit dem 3:2-Sieg in der Liga gegen GS Cappenberg und dem 2:1-Erfolg in der Relegation über die SG Bockum-Hövel II verdient gehabt. Dass Niederaden in der kommenden Saison nun aber dennoch in der Kreisliga B kicken muss, liegt daran, dass ein Meister nicht aufgestiegen ist.

Alle Augen auf dem SVE Heessen

Am Ende schauten alle Niederadener Augen nur auf den SVE Heessen. Der Meister der Kreisliga A1 Unna-Hamm musste in zwei Relegationsspielen gegen FC Türk Sport Bielefeld darüber entscheiden, ob Niederaden die Klasse hält oder nicht. Nach einer 2:6-Niederlage und einem 3:0-Erfolg fehlte Heessen am Ende einer langen Saison ein einziges Törchen. Damit hatte der SVE nicht nur seinen Aufstieg verpasst, sondern auch den Abstieg des TuS Niederaden besiegelt. Bitter und ärgerlich für gleich zwei Klubs.

Dabei ist es ein Unding, dass ein Verein nach einer erfolgreichen Saison mit dem verdienten Meistertitel den Aufstieg nicht automatisch sicher hat. Darüber sollte sich der Kreis mal Gedanken machen.

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