Das Sport Center Brambauer träumt trotz Corona von den großen Fitness-Promis

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Bisher trainieren schon vier Fußballmannschaften regelmäßig im neuen Fitnesskomplex in Brambauer. Doch es sollen gerne noch viel mehr werden. Der Betreiber ist ein Ex-Schalke-Spieler.

von Nico Ebmeier

Brambauer

, 05.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn Ricardo Seifried über sein Fitnessstudio in Brambauer spricht, kennt sein Stolz fast keine Grenzen. „Es ist vielleicht einmalig in Nordrhein-Westfalen, was wir hier geschaffen haben“, sagt der Torwart, der zur neuen Saison beim TuS Bövinghausen unter Vertrag steht. Zusammen mit seinem Vater zog er im letzten Jahr das „Sport Center Brambauer“ hoch.

Vor ziemlich genau einem Jahr gab es dann die feierliche Eröffnung des Komplexes an der Zechenstraße, nach einem Jahr Umbau. „Es war schon ordentlich was zu tun, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, sagt Seifried, der aktuell noch Schlussmann bei Westfalia Herne ist.

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Aber genau so wie viele andere Branchen kam dann im zweiten Quartal diesen Jahres der Supergau. Das Coronavirus und die damit verbundene Schließung des Fitnesscenters. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportstätten konnte das „Sport Center“ die Wochen der Leere aber gut überstehen - und das hat einen Grund: „Wir haben eine extrem große Fläche. Es ist für uns überhaupt kein Problem, die Fitnessgeräte zwei oder drei Meter auseinander zu stellen“, erklärt der Besitzer.

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Deshalb konnte das Studio schon am 11. Mai seine Geräte sowie die eigenen Tennisplätze öffnen. Seit diesem Wochenende sind sogar Duschen und Kabinen geöffnet. Wirkliche Einschränkungen durch das Coronavirus Fehlanzeige. „Naja, die Kunder müssen schon im Eingangsbereich eine Schutzmaske tragen. Sobald sie dann aber an den Geräten trainieren, ist das kein Muss mehr. Dazu achten wir noch stärker als sonst darauf, dass jeder Sportler immer seine benutzten Geräte auch gründlich desinfiziert“, sagt der Halb-Pole, dem klar ist, dass das Ordnungsamt auf die Sportkomplexe ein besonderes Augenmerk legt.

Ricardo Seifried freut sich auf noch mehr Fußball-Mannschaften

Spätestens seit dem 30. Mai freut sich Ricardo Seifried, der seine fußballerische Jugend beim FC Schalke 04 verbracht hat, nun wieder über seine zahlreiche Stammkundschaft. „Bisher trainieren hier regelmäßig der BV Brambauer und der TuS Bövinghausen. Es sollen aber in Zukunft auch gerne ein paar mehr Mannschaften werden.“

Auch über einen Besuch von Fitness-Promis würde er sich sehr freuen. „Ich glaube, man kann hier als große Truppe richtig geil trainieren. Wenn du hier einmal drin warst, kommst du sicher auch wieder“, so der Torwart, der in seinem Fitnessstudio selbst aber kein Trainer ist. „Das können Andere besser“, sagt er und lacht. „Ich kümmere mich lieber um den Verwaltungskram.“

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