Davon „gibt es nicht so viele“: Nächster Neuzugang für den Lüner SV

hzFußball-Westfalenliga

Der Lüner SV verstärkt seine Abwehr weiter. Der nächste Neuzugang ist nicht der erste Spieler, den der LSV von seinem Noch-Verein weglockt. Wieder passt er ins neue Beuteschema.

Lünen

, 20.05.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Luca Frenzel, Amer Masic, Dzanan Mujkic und Albian Kokollari: Der Lüner SV hat zur kommenden Saison bereits einige junge Spieler verpflichtet. Auch der nächste Neuzugang reiht sich in diese Aufzählung ein.

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Jan Nielinger heißt die nächste Neuverpflichtung des Fußball-Westfalenligisten. Nielinger soll wie Masic, Mujkic und Kokollari dabei helfen, die Defensive zu verstärken und dort flexibler zu werden. Dafür bringt der 19-Jährige ein besonderes Profil mit.

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Christian Hampel, Trainer und Sportlicher Leiter des LSV, plant Nielinger vor allem auf der Linksverteidiger-Position ein. Nielinger ist laut Hampel mit einem sehr hohen Tempo ausgestattet und zudem Linksfuß. „Ordentliche Linksverteidiger gibt es nicht so viele“, sagt Hampel. Viele Spieler auf dieser Position seien zudem Rechtsfüße. In Schwansbell hat dort in der abgebrochenen Saison vor allem Sascha Ernst gespielt.

Jan Nielinger läuft künftig für den Lüner SV auf der linken Abwehrseite auf.

Jan Nielinger läuft künftig für den Lüner SV auf der linken Abwehrseite auf. © Bernd Janning

Zudem könnte der Einstieg bei den Lünern Nielinger leicht fallen. Mit Kokollari verschlägt es einen aktuellen Teamkollegen Nielingers bekanntlich ebenfalls zum LSV. Beide kommen vom Landesligisten TuS Wiescherhöfen. „Sie kommen sehr gut zurecht. Das macht es einfacher“, so Hampel. Die Verpflichtung der beiden sei dennoch jeweils unabhängig voneinander gewesen. Mit Winter-Neuzugang Marcel Milosz, der ebenfalls aus Hamm kommt, bietet sich zudem eine Fahrgemeinschaft an.

Christian Hampel: „Habe kein Problem, etablierte Spieler draußen zu lassen“

Hampel traut Nielinger wie all seinen jungen Schützlingen sofort den Durchbruch zu: „Ich bin sehr positiv. Der wird Feuer reinbringen.“ Stammplätze an erfahrenere Spieler vergebe er ohnehin nicht. „Ich habe kein Problem, etablierte Spieler draußen zu lassen. Die Grenzen sind komplett auf. Es liegt an jedem selbst“, so Hampel.

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