Dennis Schulz feiert verspätetes Comeback: „Ich war tatsächlich unsicher“

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Eigentlich hatte er schon für den Dezember seine Rückkehr angepeilt. Mitte Januar war es dann so weit: Dennis Schulz ist zurück bei BW Alstedde. Schon am Dienstag steht der nächste Test an.

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, 20.01.2020, 16:17 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bis Dezember werde seine Schulterverletzung ihn wohl außer Gefecht setzen, vermutete Dennis Schulz Anfang November. Mitte Oktober hatte er sich im Spiel von BW Alstedde gegen die SF Brackel verletzt, fiel von da an aus. Doch das Comeback des zentralen Mittelfeldspielers verzögerte sich, erst am Sonntag im Testspiel gegen die SG Selm war es soweit.

„Es war mehr oder weniger ein leichter Einstieg“, sagte Schulz zu seiner Rückkehr aufs Feld. 45 Minuten wirkte er beim 3:0-Erfolg über Selm, genauso wie Alstedde A-Ligist, mit. Zwei Trainingseinheiten habe er vorher erst absolviert, darunter ein Ausdauertest. Von Routine kann nach dreimonatiger Pause also nicht die Rede sein.

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„Ich war tatsächlich unsicher“, so Schulz zu seiner eigenen Leistung. Die Alstedder fanden allerdings auch erst in Halbzeit zwei richtig ins Spiel - da hatte Schulz schon wieder auf der Bank Platz genommen. „Man hat gemerkt, dass ich noch nicht der Alte bin“, so der Mittelfeldspieler.

Während seiner Zwangspause hat er seine Teamkollegen das eine oder andere Mal am Platz unterstützt. Beim Topspiel gegen die SG Gahmen etwa oder beim Derby gegen den SV Preußen - von dort aus war Schulz im Sommer zu den Blau-Weißen gewechselt - pushte Schulz seine Mitspieler.

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Bewusst verzichtete er auf weitere Besuche am Spieltag. „Wenn ich da bin, kribbelt es in den Beinen“, so Schulz. Damit er nicht wieder zu früh einsteigt und eine erneute Verletzung riskiert, habe er sich dementsprechend eine Auszeit gegönnt und Abstand gewonnen.

Letztlich lief es am Heikenberg auch ohne Schulz, der schnell zum Leistungsträger wurde, weiterhin rund. Mit elf Punkten Vorsprung führt Alstedde die Tabelle der Kreisliga A2 Dortmund an.

Dennis Schulz: „Dann stehe ich nichts im Wege stehen, dass wir hochgehen“

Als „engster“ Verfolger hat sich die SG Gahmen entpuppt. Gahmen machte zudem mit starken Leistungen bei den Lüner und Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften positive Schlagzeilen, verpflichtete zudem Ahmet Cosgun von Westfalenligisst BSV Schüren. In Alstedde, das in der Halle jeweils ohne jede Ambition an den Start ging, lässt das Schulz keinen Druck verspüren: „Wir müssen unsere Spiele weiter so absolvieren wie bisher. Dann sehe ich nichts im Wege stehen, dass wir hochgehen.“

Zum Rückrundenstart am 16. Februar steht auch einem Schulz in Topform wenig im Wege. Fünf weitere Testspiele hat Trainer Tim Hermesbis dahin vereinbart, das erste steigt schon am Dienstag um 19.30 Uhr bei Bezirksligist BV Brambauer (Am Freibad, Lünen). „Schulle ist für uns extrem wichtig, weil er ein Spieler ist, der Ausstrahlung hat, der laut ist“, sagte Hermes am Sonntag über seinen Rückkehrer. Der kann wohl gegen Brambauer mit Spielpraxis rechnen.

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