Der Klassenerhalt wird in dieser Saison schwieriger für Wasserball-Zweitligist SV Lünen

2. Wasserball-Liga

Der SV Lünen setzt auf Kontinuität, im Kader tut sich kaum etwas. Das gilt aber nicht für die Wasserball-Regeln. Die stellen den Zweitligisten vor zusätzliche Herausforderungen.

Lünen

, 19.11.2019, 14:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Klassenerhalt wird in dieser Saison schwieriger für Wasserball-Zweitligist SV Lünen

Olaf Bispinghoff ist der Macher beim SV Lünen - doch Jahr für Jahr wird die Herausforderung größer, die Klasse zu halten. © Timo Janisch

Fünf Monate hat man von den Wasserballen des SV Lünen wenig gehört. Doch nun startet für den Zweitligisten mit dem Heimspiel gegen den ASC Duisburg II (Mittwoch, 20.45 Uhr, Konrad-Adenauer-Straße 28, Lünen) die neue Saison. Beim SVL hat sich nur wenig geändert - ganz im Gegensatz zu den Regeln der Sportart. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

? Was hat sich seit dem Ende der zurückliegenden Saison im Mai getan beim SV Lünen?

Wie gewohnt setzt Trainer Olaf Bispinghoff auf Kontinuität. Robin van der Voort hat den Verein verlassen. Er studiert in den Niederlanden und geht wieder in der dortigen Liga an den Start. Neuzugänge hat der SV Lünen keine.

? Wie lief die Vorbereitung auf die Saison?

„Ich glaube, dass alle Spieler nach ihren Möglichkeiten trainiert haben“, sagt Trainer Bispinghoff. Nur wird das von Jahr zu Jahr schwieriger. Viele Spieler treten ins Berufsleben ein oder können aufgrund zunehmender Verpflichtungen in Beruf und Studium nicht immer so trainieren, wie Bispinghoff es sich wünscht. Auch Trainingsspiele absolvierte der SVL deshalb kaum. „Nichtsdestotrotz bin ich ganz zufrieden“, so Bispinghoff.

? Was sind die Ziele in dieser Saison?

Im Lippebad soll wieder der Klassenerhalt gefeiert werden - „so schnell wie möglich“, sagt Bispinghoff. Erschwert wird dieses Unterfangen in dieser Saison durch umfassende Regeländerungen im Wasserball. So beträgt die Angriffszeit, innerhalb der aufs Tor geworfen werden muss, nach einen Torschuss oder Eckball künftig nur noch 20 statt 30 Sekunden. Die grundsätzliche Angriffszeit bleibt aber bei 30 Sekunden bestehen. „Das schadet uns nicht“, so Bispinghoff. Weitere Regeländerungen betreffen Straf- und Freiwürfe.

? Der erste Gegner ist der ASC Duisburg II. Wie schätzt man die Mannschaft beim SV Lünen ein?

Aufgrund der wenigen Trainingsspiele tut sich Bispinghoff schwer, den Leistungsstand seines Teams einzuordnen. „Ich weiß nicht, wie wir zu den anderen Mannschaften stehen“, sagt er. In der vergangenen Saison landete Duisburg als Tabellendritter in der Endabrechnung vor dem Sechsten Lünen. Der größte Duisburger Vorteil laut Bispinghoff: Die erste Mannschaft der Gäste hat in der Bundesliga bereits fünf Spiele absolviert. Spieler aus der Reserve haben dort wohl schon Erfahrungen mit den neuen Regeln gemacht. „Vielleicht ist der ASC gedanklich weiter, was das neue Regelwerk angeht. Da bin ich wirklich gespannt“, so Bispinghoff.

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