Der Lüner SV startet in ein großes Abenteuer - die Unbekannten sind riesig

Handball

Nach dem Aufstieg in die Oberliga geht es nun an diesem Sonntag für die Handballfrauen des Lüner SV endlich los. Die Vorfreude ist riesig, die Unbekannten sind groß.

Lünen

, 02.10.2020, 10:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für die Handballfrauen des Lüner SV beginnt das Abenteuer Oberliga.

Für die Handballfrauen des Lüner SV beginnt das Abenteuer Oberliga. © Weitzel

Das Abenteuer Oberliga kann für die Handballerinnen des Lüner SV endlich beginnen! Am Sonntag, 4. Oktober, empfängt der LSV in der heimischen Rundsporthalle die HSG Schwerte-Westhofen (Anwurf: 16 Uhr, Kurt-Schumacher-Str. 41-49, Lünen) und hofft auf einen erfolgreichen Saisonstart.

Punkte vor heimischem Publikum sammeln

„Wir freuen uns riesig, dass es endlich los geht“, sagt Trainer Marcel Mai. Für ihn und seine Mannschaft ist das Abenteuer Oberliga völlig neu. Die LSV-Frauen sind dank einer Wildcard aufgestiegen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Lüner SV Handball spielt eine Frauenmannschaft in der Oberliga. Diese Chance will der LSV auch nutzen und sich längerfristig im westfälischen Oberhaupt behaupten. „Die Mädels sind motiviert und haben richtig Bock“, so Mai.

Die HSG Schwerte-Westhofen ist ein altbekannter Gegner, der ebenfalls dank einer Wildcard aufgestiegen ist. „Wir haben zuletzt aber nicht gut gegen Schwerte ausgesehen“, kann sich Mai noch gut erinnern. Fakt ist aber, dass der Lüner SV seine Punkte möglichst vor heimischem Publikum sammeln muss.

Mai ärgert sich

Denn auswärts wird es dann mit Harz umso schwieriger. Aktuell spielt Lünen in der Rundsporthalle noch ohne Harz und hat damit auch einen Heimvorteil. Es gab bisher noch keine Einigung mit der Stadt.

„Auf Dauer muss hier aber eine Lösung her, wenn wir auch weiter leistungsbezogen Handball spielen wollen“, so Mai. Hinzu kommt die Erschwernis, dass auch gebührenpflichtig geparkt werden muss. „Leicht wird es uns jedenfalls nicht gemacht“, ärgert sich Mai.

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Nichtsdestotrotz will Lünen den Fokus auf seine sportliche Situation legen. Mit der HSG Schwerte-Westhofen kommt ein Team nach Lünen, das gerne über Tempo zu Torerfolgen kommt. „Für uns ist also das Rückzugsverhalten bedeutsam“, so Mai.

Dennoch will Lünen sich nicht an den Gegner orientieren, sondern auf sein eigenes Spiel schauen. „Für uns ist es in erster Linie wichtig, dass wir als eine Einheit auftreten. Jede Spielerin muss bereit sein alles zu investieren. Aber das ist ihnen absolut klar.“ Der Coach fordert eine konzentrierte Leistung in der Defensive und ein schnelles Umschaltspiel.

Alles geben für die ersten Punkte

Personell hat Mai aktuell die Qual der Wahl. Er muss noch entscheiden, welche Spielerin nicht im Kader sein wird. Fest steht aber, dass Maike Krause noch nicht wieder im Kader ist. Nach ihrer Verletzungspause kommt ein Einsatz noch zu früh. Sie befindet sich weiterhin im Aufbautraining. „Wir wollen unbedingt die ersten Punkte und dafür werden wir jetzt alles geben“, verspricht Mai.

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