Deshalb ist der eigentlich „durchwachsene“ Start des TuS Westfalia Wethmar „ganz gut“

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Der TuS Westfalia Wethmar hat seinen ersten Saisonsieg geholt und nun vier Punkte aus den ersten drei Spielen verbucht. Trainer Steven Koch findet den „durchwachsenen“ Start aber „ganz gut“.

Wethmar

, 24.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie wird ein Start in die Fußballsaison genannt, wenn vier Punkte geholt worden sind mit jeweils eine Niederlage, ein Unentschieden und ein Sieg? Steven Koch, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Westfalia Wethmar, nennt das einen „durchwachsenen Start, das kann besser sein“.

Saisonstart ist „ganz gut“ in Wethmar

Und genau diesen Start hatte der TuS Westfalia Wethmar in die Fußball-Spielzeit 2020/2021 hingelegt, doch Koch schätzt den Start seines Teams anders ein. „Hier in Wethmar waren die Starts in den letzten Jahren immer relativ schlecht. Von daher ist das ganz gut“, sagt Koch zu den vier Punkten aus den ersten drei Spielen seines Teams.

Und der traditionell schwache Saisonstart scheint in Wethmar erstmal ad acta gelegt zu sein. 2017 gab es aus den ersten drei Spielen keinen einzigen Punkt, ein Jahr darauf nur einen Einzigen. Die vergangene abgebrochene Saison verlief in den ersten drei Spielen erneut punktlos.

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Da können die vier Punkte aus den ersten drei Spielen als Erfolg verbucht werden. Unter anderem auch deshalb, weil der TWW gegen die Reserve des Holzwickeder SC gleich gegen mehrere Oberliga-Spieler antreten musste und trotzdem einen Punkt holte. Zudem war auch beim knappen Auswärtsspiel beim SSV Mühlhausen-Uelzen am zweiten Spieltag ein Punktgewinn drin (1:2-Niederlage), der aber verwehrt blieb.

Nun folgte am vergangenen Sonntag aber der erste Sieg. Gleich mit 6:0 gewann Wethmar gegen die Reserve des Lüner SV, was Koch aber einzuschätzen wusste: „Ohne dem LSV etwas Böses zu wollen, das ist nicht der Maßstab. Die nächsten Gegner werden alle viel schwerer.“

Keine Zweifel am Sieg gegen den Lüner SV II

Trotz Unterstützung aus dem Westfalenliga-Kader des Lüner SV gestaltete Wethmar das Spiel dominant gegen die Reserve, ließ zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch eines Zweifels über den Erfolg aufkommen.

Koch gefiel, was er sah und lobte seine Mannschaft dafür: „Wir sind als Mannschaft gewachsen und haben das gespielt, was wir spielen wollen, darauf kann man aufbauen.“

Aus diesem Grund freute sich Koch ganz besonders über den ersten Erfolg der noch jungen Saison, denn er spürt, dass die vergangene Spielzeit - als Wethmar dauerhaft von Abstiegssorgen bedroht war - noch bei einigen Spielern in den Gedanken ist.

„Die Jungs müssen die letzte Saison aus den Köpfen kriegen“, sagt er, „dass sie nicht mehr im Abstiegskampf sind. Es ist eine neue Saison, es ist eine fast komplett neue Liga.“

Und in dieser „fast“ komplett neuen Liga tritt Wethmar am kommenden Sonntag bei einem alten Bekannten an, der vor allem eine Gemeinsamkeit hat. Der TuS Hannibal (Sonntag, 16 Uhr, Kirchderner Str. 35-43, 44145 Dortmund) hat ebenfalls vier Punkte aus den ersten drei Spielen geholt, startete auch mit Sieg, Unentschieden und Niederlage.

Das einzige Duell in der vergangenen Spielzeit gewann Hannibal mit 2:1, was mittlerweile fast ein Jahr her ist. Zum Rückspiel kam es nicht, weil die Saison da schon wegen der Corona-Pandemie abgebrochen war.

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