Ein Unterschiedsspieler kehrt zurück zum BV Brambauer

hzFußball-Bezirksliga

Zwei Jahre lang gehörte er zu den absoluten Leistungsträgern beim BV Brambauer. Während seiner Abstinenz fiel dem BVB das Toreschießen schwer - nun soll der „Unterschiedsspieler“ zurückkehren.

Brambauer

, 02.05.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Sören Dvorak und Alexander Ruscher hat der BV Brambauer zuletzt zwei Neuzugänge vorgestellt. Auch die Zusage von Marcel Schaub war in der Glückauf-Arena alles andere als selbstverständlich. Das gilt auch für einen starken Offensivspieler, der nun wieder für den BVB auflaufen soll.

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„Wir haben einen Top-Mann zurückbekommen“, sagt Frank Bidar, zur kommenden Saison neuer Trainer des Fußball-Bezirksligisten. Gemeint ist der flexible Offensivakteur Enrico Christal.

Enrico Christal läuft in aktueller Saison nur einmal für Brambauer auf

Nur einmal stand Christal für den BVB in der aktuell unterbrochenen Saison auf dem Platz - das war im September. Statt wie damals angekündigt nun wieder regelmäßig für die Brambaueraner zu spielen, blieb Christal Spiel und Training fortan aber komplett fern. Das würde sich nun wieder ändern, verkünden die BVB-Verantwortlichen.

Nach dem Trainingsauftakt im vergangenen Sommer lief Enrico Christal nur noch einmal für den BV Brambauer auf.

Nach dem Trainingsauftakt im vergangenen Sommer lief Enrico Christal nur noch einmal für den BV Brambauer auf. © Timo Janisch

Die beruflichen Verpflichtungen, die Christal vom Fußballspielen abhielten, hätten sich inzwischen „eingependelt“, sagt Brambauers spielender Co-Trainer Dennis Köse. Er bezeichnet Christal als einen „Unterschiedsspieler“ - ein Wort, das auch der noch amtierende BVB-Trainer Jascha Keller oft für Christal verwendete. Blickt man auf die Zahlen, ist das eine logische Schlussfolgerung. In den beiden Christal-Jahren, erzielten die Brambaueraner 2,24 Tore pro Spiel. In der ausgesetzten Spielzeit waren es nur 1,15 Treffer pro Partie.

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Köse und Bidar hat Christal für die kommende Spielzeit - wann auch immer sie beginnen wird - zugesagt. Im Februar hatte der Kreativspieler, der von 2017 an zwei Saisons stark aufgespielt hatte, dieser Redaktion gesagt, er würde „Stand jetzt“ weiterhin in Brambauer bleiben. Eine Aussage mit Wahrheitsgehalt, wie sich nun zeigt.

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„Ich bin hocherfreut, dass unsere Arbeit belohnt wurde“, sagt Frank Bidar. Neben Dvorak und Ruscher wechseln Omar Demir, Juri Lebsack und Nahit Tafoll zum BVB. Der Kader für die kommende Spielzeit steht zu einem Großteil und zählt 24 Akteure, so Bidar. Dabei soll es nun bleiben. Lediglich mit „ein, zwei“ potenziellen Neuzugängen würden noch Gespräche laufen, sagt Bidar.

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