Eine Rote Karte bringt die Handballdamen des VfL Brambauer um mögliche Punkte

Handball

Der VfL Brambauer stemmt sich bis zum Schluss gegen die Niederlage, muss sich der DJK Coesfeld aber schließlich geschlagen geben. Die Bezirksliga-Reserve des VfL verliert erneut.

Brambauer

, 24.11.2019, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eine Rote Karte bringt die Handballdamen des VfL Brambauer um mögliche Punkte

Martha Rykowski (l.) und der VfL Brambauer verloren knapp. © Günther Goldstein

Frauen-Verbandsliga 2

VfL Brambauer – DJK Coesfeld 27:28 (17:14)

Das war eine ärgerlicher Samstagabend für Frauen-Verbandsligist VfL Brambauer! Gegen die DJK Coesfeld musste der VfL sich knapp mit 27:28 geschlagen geben, hatte aber immer wieder die Chance, zumindest einen Punkt zu erzielen.

Auch VfL-Trainer Andre Schwedler sah diese Niederlage als völlig unnötig an: „Das war sehr ärgerlich, was wir uns da eingefangen haben.“ Seine Mannschaft startete zwar schwach ins Spiel, lag 0:3 hinten. Doch nach wenigen Minuten lief es bedeutend besser. Brambauer glich aus und drehte das Ergebnis sogar. Von dort an lief das Spiel bis kurz vor der Pause ausgeglichen. „Diesmal war es so, dass wir in der Defensive nicht immer griffig genug waren. Dafür waren wir aber im Angriff viel konzentrierter“, analysierte Schwedler. Diese Konzentration zahlte sich zum Ende der ersten Halbzeit aus, als sich Brambauer bis auf 17:14 absetzte.

VfL im Angriff nicht mehr so stark

Im zweiten Durchgang lief es allerdings nicht mehr so rund im Angriff. Viele technische Fehler schlichen sich ein. Hinzu kam, dass die eine oder andere Situation zu hektisch gelöst wurde. Coesfeld schaffte es, auszugleichen. Von dort an verlief die Partie wieder ausgeglichen. Brambauers Knackpunkt war dann in der 47. Minute als Angelina Pötter, die aufgrund von Personalnot gemeinsam mit Martha Rykowski aushalf, nach einer unglücklichen Abwehraktion die Rote Karte sah. „Meiner Meinung nach etwas überzogen. Da hätte man auch nur eine Zeitstrafe geben können“, sagte Schwedler. Brambauer agierte in Unterzahl, Coesfeld zog so auf zwei Tore davon.

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Doch kurz vor Schluss kämpfte der VfL sich wieder heran, schaffte es zweieinhalb Minuten vor Abpfiff durch Annika Kost auf 27:28 zu verkürzen. „Danach hatten wir durchaus Möglichkeiten, mindestens noch einen Punkt zu erzielen. Aber wir haben die Bälle leider verdaddelt. Das war sehr, sehr ärgerlich und völlig unnötig. Wahrscheinlich ist es aber so, dass wenn man unten drin steht, den passenden Glücksengel einfach nicht in der Tasche hat“, so Schwedler.

VfL Brambauer: Jaschewski/Sindermann – Ceylan (1), Rykowski (2), Holz (1), Sahage, Plotek, Kost (3), Trippe (1), Leismann (1), Bauer (4), Lasshof (7/5), Bloeß (4), Pötter (3)

Bezirksliga Hellweg

SV Eintracht Dolberg – VfL Brambauer II 45:18 (23:8)

Die Bezirksliga-Handballer des VfL Brambauer II warten noch immer auf ihren ersten Punkterfolg. Auch am siebten Spieltag ging der VfL leer aus. Beim SV Eintracht Dolberg ging es am Samstagabend aber nicht nur um Punkte, sondern auch um Schadensbegrenzung.

VfL spielt mit einer Rumpftruppe

Es war die erwartete Niederlage für den VfL Brambauer II. Mit einer reinen Rumpftruppe trat Brambauer II beim SV Eintracht Dolberg an und hatte von Beginn an keine Chance. Bereits zur Pause war das Spiel entschieden. Dolberg zog sein Spiel konsequent durch, war in allen Belangen überlegen. „Mit dem dezimierten Kader war es das erwartet schwere Spiel, was die Jungs aber trotzdem super angenommen haben. Sie haben ihr Bestes gegeben und Courage bewiesen“, sagte Trainer Dominik Schidlowski nach der Partie.

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Der Fokus richtet sich bereits auf das nächste schwierige Spiel. Am kommenden Samstag, 30. November, empfängt der VfL Brambauer II die Ahlener SG III (Anwurf: 17.30 Uhr). Ahlen III ist in Reichweite, weist bislang auch nur zwei Punkte mehr auf.

VfL Brambauer: Tesch/Schmidt - Karschewski, P. Müller, P. Strauch, D. Strauch, Hönscheid, Mross, Ziepel, S. Gröning, Benthaus

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