Elfmeterkiller Benjamin Gillner ist unverzichtbar für den TuS Niederaden

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Mit seinen Paraden hatte Benjamin Gillner einen großen Anteil daran, dass der TuS Niederaden es überhaupt in die Relegation schaffte. Dort zeigte er eine seiner größten Stärken.

Niederaden

, 03.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Eigentlich sei Benjamin Gillner nicht als Elfmeterkiller bekannt, sagt der Torwart des TuS Niederaden. Die Zahlen sagen allerdings etwas anderes. Vier von sieben Elfmetern habe er gehalten - wenn er sich nicht täuscht - berichtet Gillner. „Es gehört immer ein Quäntchen Glück mit dazu. Da ich aber schon vier Elfmeter in der Rückrunde gehalten habe, kann es jedoch auch kein Zufallsprodukt gewesen sein“, sagt Gillner.

Bejamin Gillner verhindert frühen 0:2-Rückstand

Unter seinen parierten Strafstößen war ein ganz wichtiger in der Relegation. Am Sonntag entschärft er den ersten Versuch von Bockum-Hövels Dennis Vittinghoff bei Niederadens 2:1-Sieg gegen SG Bockum Hövels Reserveteam. Zwar verlud Marco Konieczny Gillner später mit dem zweiten Versuch, den der TuS-Gegner zugesprochen bekam. Hätte Gillner den ersten Elfmeter allerdings nicht gehalten und der TuS mit 0:2 zurückgelegen - fraglich, ob Niederaden dann nochmal zurückgekommen wäre.

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Schon beim für das Überleben in der Kreisliga A unverzichtbaren 3:2 gegen GS Cappenberg hielt Gillner seine Farben mit einigen Paraden in der Liga. „Ich kann klar sagen, dass ich bestimmt einiges an Erfahrung zum TuS Niederaden mitgebracht habe und in dieser Rückrunde voll für mein Team genutzt habe“, so Gillner.

„Emfpand mich eher als durchschnittlich“

Der Schlussmann gibt sich aber auch selbstkritisch. „Ich empfand mich eher als durchschnittlich, denn in ein oder zwei Situationen sah ich wirklich nicht so gut aus“, sagt Gillner. Dann hätten seine Teamkollegen aber stets hinter ihm gestanden.

Elfmeterkiller Benjamin Gillner ist unverzichtbar für den TuS Niederaden

Niederadens Kapitän Dean Williamson herzt seinen Schlussmann Bejamin Gillner nach dessen Elfmeter-Parade. © Timo Janisch

Weniger zurückhaltend äußerte sich Trainer Amel Mesic über seinen Rückhalt. Gillner sei mindestens einer der besten fünf Keeper der Liga, so Mesic. „Ein super Torwart. Nur bei hohen Bällen will er manchmal zu viel“, sagt Mesic.

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„Ich habe vielleicht ein paar gute Paraden. Doch wie auch immer, ich bin immer nur so gut wie mein Team“, gibt Gillner das Trainer-Lob an seine Mannschaftskollegen weiter. „Mein Team bearbeitet den Gegner schon viele Meter, bevor ich überhaupt eingreifen kann. Ich habe den selben Anteil am möglichen Klassenerhalt wie meine Teamkollegen“, so Gillner

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