Fabelsaison für TTF Lünen: Erste steigt auf, kein Team schlechter als Fünfter

Tischtennis

Die Tischtennis-Saison ist wegen der Corona-Krise vorzeitig beendet worden. Die Tischtennisfreunde Lünen waren in diesem Jahr besonders erfolgreich - gleich zwei Teams gewannen ihre Liga.

von Dirk Buschmann

Lünen

, 04.04.2020, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kein Team der TTF Lünen, hier die Jugend im Einsatz, hat die Saison schlechter als auf Rang fünf abgeschlossen.

Kein Team der TTF Lünen, hier die Jugend im Einsatz, hat die Saison schlechter als auf Rang fünf abgeschlossen. © TTF Lünen

Der Saisonabbruch durch den Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) hat bestätigt, woran vor dem Abbruch kaum noch jemand zweifelte: Die erste Tischtennis-Mannschaft der TTF Lünen 48/77 steigt in die Bezirksliga auf. Mit 33:1 Punkten wurden die Nordlüner ungeschlagener Meister der Münster-Bezirksklasse 3, mit acht Punkten Vorsprung vor TuS Hiltrup II und DJK Vorwärts Ahlen.

Ein 8:8 beim 1. TTC Münster V blieb der einzige Punktverlust der gesamten Saison. Das eventuell vorentscheidende Spitzenspiel zuhause gegen Ahlen, das für Samstag, 14. März terminiert war, fiel als erstes der zwischenzeitlichen Saisonunterbrechung durch das Coronavirus zum Opfer.

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Dieser Aufstieg ist der bislang größte sportliche Triumph des Vereins seit der Fusion im Jahre 2004, als „Lüner SV Tischtennis“ und die „SG Westfalia ara Lünen“ (Zweitligist in den 1990er Jahren) verschmolzen. Anno 2008 bis in die 1. Kreisklasse abgetaucht, gelang 2013 die Rückkehr in die Kreisliga und 2018 in die Bezirksklasse - in der Relegation wurden DJK Olympia Bottrop 07 sowie der TTC Ladbergen bezwungen.

Nun also der dritte Aufstieg in sieben Jahren. Für die Blau-Roten spielten Laura Michelle Eickhof, Maximilian Huber, Rafael Kania, Christoph und Mathis Kaletka, Marco und Ulrich Erdelbruch sowie Benedikt Wüstenfeld.

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Um den Triumph abzurunden, ist auch die vierte TTF-Mannschaft Meister der 3. Kreisklasse geworden. Die Jugend 15 und Jungen 18 belegen in ihren Ligen jeweils den zweiten Platz. Überhaupt hat keine TTF-Crew die nun beendete Saison schlechter platziert als auf Rang fünf abgeschlossen.

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