Grenzenloser Jubel

Handball: SuS Oberaden steigt in die Oberliga auf

21.05.2007 / Lesedauer: 2 min

RSV Eiserfeld - SuS Oberaden 30:31 (11:12) - Es ist vollbracht. Die Grün-Weißen hielten dem Druck stand und ließen ihrem Jubel am Ende freien Lauf. «Endlich dürfen wir ausgelassen feiern. Bedanken möchte ich mich unbedingt bei unseren mitgereisten 150 Fans, die in der randvollen Halle (800 Zuschauer, Anm. d. Red.) super dagegen gehalten haben», wirkte Oberadens Trainer Ralf Weinberger sichtlich erleichtert. Nach dem knappen Hinspiel-Erfolg (38:36) ging der SuS nicht unbedingt als Favorit in die Partie. Zu groß waren die Schwächen im Abwehrverband gewesen. Dies war im Rückspiel völlig anders. Ein wesentlich besser aufgelegter Torhüter Markus Beckmann sowie ein überragender Abwehrchef Marcus Salzmann, der seine Laufbahn nach Abpfiff beendete, ließen eine völlig andere Defensive im Siegerland auftreten. Ebenfalls eine viel stärkere Leistung als noch in Oberaden präsentierte Sebastian Pohl (sieben Treffer), der dennoch im Schatten des besten Akteurs Christian Eickmann (Foto, 11/5) stand. Nach knappem Beginn zog der SuS beim Stande von 8:11 nach 23 Minuten erstmals mit drei Toren davon. Die kampfstarken Gäste steckten jedoch nie auf, gingen sogar noch mehrmals in Führung (17:16, 22:2). Dass Oberaden dennoch am Ende der lachende Sieger war, lag auch am Wurfpech von Christian Scholz und insbesondere von Florian Weiskirch, der ein ums andere Mal am Aluminium scheiterte. In der Schlussphase gelang es der Weinberger-Sieben wieder in Front zu gehen und somit den Zwei-Tore-Polster zu verteidigen. Eiserfelds Trainer Jo Braun war sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams. «Zu Saisonbeginn galten wir als Abstiegskandidat und wurden dann zum Aufstiegsfavoriten.» Ganz Oberaden darf sich somit nun auf die kommenden Derbys gegen den Ortsrivalen HC TuRa Bergkamen freuen David Karski

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