Handball: Für Aufsteiger SuS Oberaden zählt nur ein Sieg

LÜNEN Im Lokalderby wartet mit TuRa Bergkamen ein harter Brocken. Für Trainer Ralf Weinberger geht es um alles. "Ein Sieg im Derby muss einfach her", meinte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Warum?

von Von Carina Püntmann

, 10.01.2008, 18:11 Uhr / Lesedauer: 1 min

Oberliga

HC TuRa Bergkamen - SuS Oberaden Fr. 20.30 - Im Lokalderby gegen den Ortsrivalen TuRa Bergkamen ist Oberliga-Neuling SuS Oberaden ganz klar in der Außenseiterrolle. Gegen den Tabellensiebten steht das Team vom Römerberg vor einer sehr schweren Aufgabe.

"Der HC spielt mit zwei ehemaligen Bundesliga-Akteuren. Mit Jörg Rösener und dem Ex-Oberadener Jürgen Weber ist der Rückraum ziemlich stark besetzt. Wir müssen schon beide gut im Griff bekommen und vor allem das Zusammenspiel zwischen ihnen verhindern. Sonst haben wir keine Chance", bringt es SuS-Coach Ralf Weinberger auf den Punkt.

Die Grün-Weißen sind ziemlich unter Druck, denn in der Tabelle ist der SuS fast das Schlusslicht. "Es geht um alles. Ein Sieg im Derby muss einfach her", so Weinberger.

Doch zugleich sieht Weinberger auch seine Personalprobleme ein: "TuRa ist einfach besser als wir besetzt. Zudem sind auch noch Sven Meier und Christian Bahr angeschlagen."

Dennoch will SuS alles geben und vor allem aus einer sicheren Abwehr heraus, über Tempo-Gegenstöße attackieren.

Kreisliga-Hellweg

HC TuRa Bergkamen II - SuS Oberaden II Fr. 18.30 - Das Ortsduell der Reserve-Teams wird Freitag als Vorspiel angepfiffen.

Während die TuRaner die Tabelle mit Rang sechs schmücken, steht der SuS auf Platz zehn. Im Hinspiel unterlagen die Grün-Weißen dem HC nur mit einem Treffer (24:25).

"Ich kann aus dem Vollen schöpfen. Auch die A-Jugendlichen werden dabei sein. Ganz klar ist auch dies ein attraktives Derby, zu dem zahlreiche Zuschauer erwartet werden", so Trainer Andreas Schlösser.

Doch gerade dies kann den jungen Akteuren vom Römerberg zu schaffen machen. "Wir müssen unsere Nerven in Griff bekommen. Aber darüber mache ich mir eher weniger Gedanken. Wir versuchen, mit viel Tempo zu spielen", erklärte Schlösser.

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