Handball: SuS ohne jeden Druck

LÜNEN Oberliga-Aufsteiger SuS Oberaden trifft zu Hause am Römerberg auf den Tabellenersten Ferndorf und kann dabei ohne Druck aufspielen. In der Kreisliga steht das Derby der Tabellennachbarn Oberaden II gegen Brambauer an. "So ein Duell steckt voller Emotionen", sagt Oberadens Trainer Andreas Schlösser. Die Vorschauen auf die Handball-Partien des Wochenendes.

von Von Carina Püntmann

, 07.12.2007, 15:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Handball: SuS ohne jeden Druck

"Wir können nur positiv überraschen", so SuS-Trainer Weinberger vor dem Spiel gegen den Tabellenführer. Hier fliegt Florian Warias auf den Torhüter der Hammer zu.

Oberliga - SuS Oberaden - TuS Ferndorf - Sa 19.30 (Römerberg) - Gegen den Tabellenführer aus dem Siegerland steht Oberliga-Neuling SuS vor einer sehr schweren Aufgabe. Der TuS Ferndorf besitzt eine große Fangemeinde. Bei Heimspielen verfolgen bis zu 1000 Fans die Partien - viele begleiten ihre Sieben bei den Auswärtsspielen. Mit fast 40 Toren im Schnitt begeistert der Gastgeber alle. Bekannt ist er auch für seine offensive 3:2:1-Deckung.

"Ferndorf spielt fast schon in einer eigenen Liga. Wir müssen möglichst fehlerfrei agieren. Denn der TuS bestraft sofort jede Nachläsigkeit", erklärte Trainer Ralf Weinberger. Doch die Grün-Weißen haben einen erheblichen Vorteil. Denn der SuS spielt mit keinerlei Druck - während Ferndorf unter Druck steht.

LSV will ersten Auswärtssieg einfahren

"Wir können nur positiv überraschen", so Weinberger, der bis auf seine Langzeitverletzten sowie Sven Meier alle an Bord hat. Auch die roten Karten für Pechinger, Bahr und Hussein im Pokalspiel - Sperre nur im Pokal - gegen HSE Hamm (28:30) sind kein Thema mehr. "Wir haben kurz darüber geredet. Natürlich darf so etwas nicht passieren, doch man muss auch die Vorgeschichten kennen", nimmt Weinberger seine Spieler in Schutz.

Landesliga 3 - DJK Westf. Hörde - Lüner SV -  So 11.30 - Gegen den direkten Tabellennachbarn (Hörde Sechster, Lüner SV Siebter) will der LSV endlich den ersten Auswärtssieg einfahren.

"Das wird sicherlich ein Duell auf Augenhöhe", erklärte Trainer Ralf Lange die Partie mit einem Satz. Die Dortmunder spielen mit einer routinierten Mannschaft und mit sehr vielen jungen Akteuren.

Personell sieht es gut aus

Die will die Lange-Sieben alles geben und sich mit einer starken Abwehr ins Spiel bringen. "Mir ist eine sichere Abwehr sehr wichtig. Wenn sich ein Tempo-Spiel ergibt, dann nutzen wir dieses natürlich auch", so Lange.

Jedoch kann die ungewöhnliche Anwurfzeit den Akteuren des LSV einen Strich durch die Rechnung machen. "Der Anpfiff erfolgt ziemlich früh. Das sind wir nicht gewohnt. Doch als Ausrede darf das auf gar keinen Fall zählen", meint Lange. Personell sieht es bei den Rot-Weißen gut aus. Einziges Manko ist, dass Linksaußen Christian Blackert aus privaten Gründen verhindert ist.

Kreisliga Hellweg - SuS Oberaden II - VfL Brambauer -  Sa 17.30 (Römerberg) - Im Nachbarschaftsduell, das wie jedes Derby seine eigenen Gesetze hat, stehen sich zwei Tabellennachbarn gegenüber. Oberaden rangiert mit 10:12 Punkten auf Platz neun, Brambauer ist mit 9:13 Zählern Zehnter.

Oberadens Trainer Andreas Schlösser, ein Mann mit LSV- und VfL-Vergangenheit, der in der Woche krank ausfiel: "So ein Duell steckt voller Emotionen. Wir müssen in Abwehr und Angriff konzentriert arbeiten, unsere Topchancen verwerten. Mit der zuletzt gezeigten kämpferischen Leistung traut Schlösser seinem Team einen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt zu.

Aus Brambauer Sicht sieht es gar nicht gut aus. Denn dem VfL fehlen sechs Spieler. Ronald Ehrentraut (Beruf), Christoph Rose (gleichzeitig als Schiedsrichter tätig), Patrick Karau, Tobias Eder und Jens Hageneuer (alle verletzt) werden höchst wahrscheinlich nicht mit in die Partie gehen.

Trotzdem will Trainer Olaf Thomsen das Beste raus machen: "Wir versuchen unser Spiel durchzuziehen." Aus einer kompakten Abwehr heraus und mit viel Ruhe im Angriff will der VfL zu Torerfolgen kommen.

    

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