Hat die Stadt Lünen ein Problem mit Bolzplätzen? Das sagen unsere Leser zur Situation

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Unsere Redaktion hat im Internet kürzlich einen Aufruf gestartet und nach Bolzplätzen in Lünen gesucht. Die Reaktionen der Leser waren vielschichtig. Viele übten auch Kritik an der Stadt.

Lünen

, 22.05.2019, 18:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich hatte unsere Redaktion für eine Geschichte nur nach Bolzplätzen und „Fußball-Affenkäfigen“ in Lünen gesucht. Dazu hatten wir kürzlich einen Aufruf in den Sozialen Netzwerken Facebook und Instagram gestartet. Wir bekamen einige Standorte genannt. Viele Leser erinnerten sich an frühere Zeiten, einige übten allerdings auch Kritik und ärgerten sich über die Entwicklung der ehemaligen Fußballplätze.

Der User „_mr.black77“ schrieb bei Instagram: „Ich denke, die Stadt hat auch leider kein Geld für neue Plätze. Es wäre wünschenswert. Oder aber Tore ohne Netze wie im Seepark, wo der Ball kilometerweit fliegt. Leider wird für die Kinder zu wenig gemacht, früher gab es Freizeittreffs mit einem ordentlichen Programm. Heute wird alles aus Kostengründen gestrichen.“

Kadir Koc äußert sich kritisch

Ähnlich kritisch äußerte sich Kadir Koc, Fußballer beim Lüner SV II, über Instagram. „Leider kickt keiner mehr heutzutage. Das liegt allerdings nicht nur an der Generation, sondern auch daran, dass wir keine Bolzplätze mehr haben, auf denen man zocken kann. Alle sind verrottet, uneben oder kaputt“, schreibt Kadir Koc. Jörg Lemke, Keeper beim BV Brambauer, fragt: „Der Affenkäfig im Brusenkamp war früher unser Lebensmittelpunkt in der Freizeit. Ob es den noch gibt? Keine Ahnung.“

Kadir Koc haben wir im Zuge seiner Aussagen persönlich getroffen und mit ihm über die Lage gesprochen. Darüber berichten wir in einem Folgeteil dieser Reihe. In einem weiteren Folgeteil schreiben wir auch, wie sich die Stadt Lünen zur Kritik der Leser geäußert hat, welche Pläne die Verwaltung hat und wo es in Lünen überhaupt noch intakte Bolzplätze gibt.

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