Hungrige Löwen und der Bezirksliga-Schreck: Das ist die Konkurrenz der Lüner Teams

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Die Fußball-Saison startet diesen Sonntag und gleich vier Lüner Teams mischen in der Kreisliga A mit. Doch wer sind die größten Konkurrenten der Lüner? Wir haben uns umgeblickt.

Lünen, Dortmund

, 04.09.2020, 14:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn die Fußball-Spielzeit an diesem Sonntag startet, sind in der Kreisliga A2 alle Augen vor allem auf die SG Gahmen gerichtet. Diese peilt den Aufstieg an, hat die Marschrichtung klar vorgegeben und wirkt wie der große Titelaspirant.

Selbst der wohl größte Konkurrent aus der Nachbarschaft, der VfB Lünen, gibt den Druck nach Gahmen ab. „Gahmen ist für mich der absolute Topfavorit. Die müssen unbedingt aufsteigen“, erklärte VfB-Trainer Mark Bördeling im Interview, ist aber auch überzeugt von seinem Team: „Wir werden alles tun, um da oben mitzuspielen.“

Wer sind die Konkurrenten?

Neben dem VfB Lünen, der auch oben mitspielen will, sind noch das junge und talentierte Team des SV Preußen Lünen in der Liga vertreten sowie die aufgestiegene Zweitvertretung des BV Brambauer.

Doch wer sind die größten Konkurrenten der Lüner Teams, wenn es um die oberen Plätze geht? Wir haben einen Blick auf die größten Konkurrenten in der Kreisliga A2 aus Dortmund geworfen:

Dortmunder Löwen - Brackel 61: Vor wenigen Wochen kündigte Michael Kalwa an, dass mit seinem Team zu rechnen sei. „Respekt haben wir, aber wir haben keine Angst. Nicht nur die direkten Duelle entscheiden über die Meisterschaft. Wir müssen auch die anderen Aufgaben erleidigen. Bei den Spitzenspielen entscheiden die Tagesform, Nervosität und Abgeklärtheit“, erklärte er.

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Gegenüber der SG Gahmen zollte der Trainer der Dortmunder Löwen Respekt: „Gahmen tritt als geschlossene Mannschaft auf. Das macht sie besonders.“ Einen Platz unter den ersten drei Teams ist das klar ausgesprochene Ziel. Auch der VfB Lünen wird hierbei als große Konkurrenz gesehen: „Der VfB Lünen hat eine richtig homogene Mannschaft, wo vielleicht Tim Gehrmann ein Stückchen heraussticht.“

Wie stark das Team aus dem Dortmunder Osten ist, zeigt sich aber auch mit dem Erreichen des Kreispokal-Halbfinals, wo das Team Bezirksligist Mengede 08/20 unterlag.

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Eving Selimiye Spor: Talentiert, jung und vor allem hungrig. Diese Attribute treffen auf das Team von Tomislav Nikolic zu.

Hinzu kommt nun, dass mit Anil Can Mert der Top-Torschütze des Klubs wieder den zurückgefunden hat. Nach einem sehr kurzen Intermezzo beim Hombrucher SV, kann der Torjäger das Pensum beim Landesligisten nicht erfüllen. „Anil Can war im letzten Jahr unser bester Torschütze, hat versucht, höher zu spielen. Er hat aber gemerkt, dass das Training zu viel für ihn wird mit der Schule und dem Praktikum. Wir hatten ein Gespräch und haben ihn wieder gerne bei uns“, sagte Trainer Tomislav Nikolic zum Transfer seines Schützlings.

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Vergangene Saison landete Eving Selimiye Spor auf Rang vier, war stets nah dran an den Spitzenpositionen. Nicht ausgeschlossen, dass es in dieser Saison wieder so läuft.

Sportfreunde Sölderholz: Eine der großen Unbekannten in der Liga. Sölderholz spielte vergangene Saison noch in der anderen Staffel, musste nun wechseln und ließ mit starken Ergebnissen in der Vorbereitung aufhorchen, mauserte sich dabei zum Bezirksliga-Schreck.

Einige Bezirksligisten mussten teils deutliche Niederlagen gegen das Team von Maik Kortzak einstecken. So gab es unter anderem Siege gegen ETuS/DJK Schwerte (5:1), SV Westfalia Huckarde (4:3), Holzwickeder SC II (3:2) und den Geisecker SV (6:0). „Wir wollen unter die ersten fünf Plätze kommen“, sagt Kortzak.

„Für uns ist die Liga schwierig einzuschätzen, weil wir nur eine Handvoll Gegner kennen.“ Bei der Favoritenrolle ist aber auch er sich sicher: „Gahmen wird vorweggehen. Dahinter sehe ich viele Mannschaften, die sich um den zweiten Platz streiten werden. Unter anderem auch den VfB Lünen und Brackel 61.“

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