Ilker Durak will Gahmens Nummer eins werden: „Zwischen den Pfosten werde ich verrückt“

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Ilker Durak kehrt für die SG Gahmen nach Lünen zurück. Dort wartet auf ihn ein Konkurrenzkampf um den Posten im Tor. Er ist einer von gleich zwei ambitionierten Neuzugängen auf der Position.

von Carl Brose

Gahmen

, 21.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bei der SG Gahmen droht zur kommenden Saison ein echter Konkurrenzkampf zu entstehen. Gleich zwei Torhüter auf Top-Niveau sicherte sich der A-Ligist als Neuzugänge. Einer von ihnen ist Ilker Durak. Er wird zusammen mit Erik Lenschmidt und den zwei bisherigen Gahmener Torhütern um den Posten der Nummer eins kämpfen. Als gebürtiger Lüner ist der Wechsel für Durak eine Rückkehr in die Heimat. Zuletzt spielte er in der D-Jugend für einen Lüner Verein, ehe er zum VfB Waltrop wechselte, um dort höherklassig zu spielen.

Zuletzt lief er für die I.G. Bönen auf, mit der er vor einem Jahr den Aufstieg in die Landesliga feierte. Der kurzzeitige persönliche Abstieg in die Kreisliga soll für ihn nun aber nur eine Zwischenstation sein: „Die SG Gahmen hat ein klares Ziel, das hat mir gefallen. Wir wollen sportlich etwas reißen und als Verein wachsen. Ich bin davon überzeugt, dass wir in kürzester Zeit wieder in einen sportlich höheren Bereich kommen.“ Das Ziel für die kommende Saison ist auch für ihn ganz klar ein Aufstieg.

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Die Rückkehr in den Lüner Fußball ist für Durak eine Herzensangelegenheit: „Ich wollte wieder sowas wie ein Heimatgefühl in Gahmen kriegen. Hier kennen mich viele und ich kenne auch viele Jungs aus der Mannschaft. Rein sportlich ist das eine sehr, sehr ambitionierte Mannschaft.“ Dass ihm dabei ein Stammplatz im Tor noch nicht von vornherein sicher ist, stört den 21-Jährigen nicht. „Konkurrenzkampf ist immer gut. Das belebt das Geschäft. Mir gefällt, dass meine sportliche Zukunft in meinen eigenen Händen liegt. Ich bin von mir sportlich überzeugt und weiß, was ich drauf habe. Am Ende wird derjenige den Platz bekommen, der ihn am meisten verdient“, so Durak über den drohenden Kampf um die Nummer eins im Gahmener Tor.

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Auch sein Trainer Bülent Kara blickt angesichts der Personallage gespannt auf die kommende Saison. Es war sein Ziel, einen breiten ausgeglichenen Kader zu schaffen. „Wir wollen eine Mannschaft, in der jeder jeden ersetzen kann. Dadurch können wir in der Saison die Spannung lange hochhalten. Wenn jeder den Kampf annimmt, wird auch gleichzeitig das Training gut besetzt“, sagt Kara.

Mit Durak hat er einen Torhüter nach Gahmen geholt, der auch durch seine Präsenz auffällt. „Ich bin keiner, der das ganze Spiel nicht redet. Zwischen den Pfosten werde ich auch immer ein bisschen verrückt. Das gibt es für mich nur voll durchziehen oder gar nicht. Als Torhüter darf man keine halben Sachen machen“, sagt der Neuzugang über sein eigenes Torwartspiel.

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