Jule Hake sichert sich gleich zwei Titel bei den Deutschen Meisterschaften

Kanu

Die Olfenerin Jule Hake hat es geschafft: Bei den Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften sicherte sich die Kanutin vom KSC Lünen gleich zwei grandiose Titel.

Lünen

11.08.2020, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jule Hake lieferte bei den Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften in Duisburg ab.

Jule Hake lieferte bei den Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften in Duisburg ab. © Ute Freise

Am vergangenen Wochenende fanden die Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften der Junioren und Leistungsklasse in Duisburg statt. Unter strikten Corona-Hygieneauflagen, ohne Zuschauer auf dem Regattagelände und lediglich reduziert in den Einer-Bootsklassen ging es um die Deutsche Meisterschaft über 200, 500 und 1000 Meter.

Es war die dritte Leistungsüberprüfung in diesem Jahr und ganz nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“, hat die Olfenerin Jule Hake bei den Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften abgeliefert.

Zwei erste Plätze für Hake

Gleich zwei Mal sicherte sich die Kanutin den ersten Platz. Für den KSC Lünen war Hake über 200 und 500 Meter am Start und diesmal nicht zu schlagen. Beide Finals dominierte Jule und sicherte sich jeweils mit deutlichem Vorsprung die Deutschen Meistertitel.

Freude bei Jule Hake über die gewonnenen Medaillen.

Freude bei Jule Hake über die gewonnenen Medaillen. © UteFreise

Über die 200 Meter gewann Hake in unter 42 Sekunden (41,903 Sekunden). Die Zweitplatzierte Paulina Paszek vom Hannoverschen Kanu-Club kam mit 42,225 Sekunden über die Zielgerade.

Beinah eine Sekunde Vorsprung

In der Leistungsklasse der Damen über 500 Meter hatte Hake beinah eine Sekunde Vorsprung und kam als Erstplatzierte mit 1:54,169 Minuten in das Ziel. Die Zweitplatzierte Sarah Brüßler vom Verein Rheinbrüder Karlsruhe benötigte 1:55,150 Minuten.

Die amtierende U23-Weltmeisterin im K1 über 1000 Meter stellte einmal mehr unter Beweis, dass ihr mittlerweile auch die kurzen Strecken sehr gut liegen. Im August 2019 wurde Hake erneut Weltmeisterin über die 1000 Meter. In einem irren Schlusssprint gewann sie den Weltmeistertitel vor der Ungarin Noemi Pupp mit 4:13,363 Minuten. Ihre Kontrahentin ist nur minimal langsamer, braucht 4:13,396 Minuten im August 2019.

Mit den Ergebnissen der Deutschen Meisterschaft konnte Jule erneut ein dickes Ausrufezeichen in Richtung Tokio 2021 setzen und ihren bei den ersten beiden Leistungsüberprüfungen erkämpften Platz im Olympiakader festigen.

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