Knapper Sieg für den Klassenerhalt des VfL Brambauer - alle Ergebnisse der Handballer

Handball: Ergebnisse

Die Handballerinnen des VfL Brambauer haben einen deutlichen 35:25-Sieg eingefahren. Auch ihre Liga-Konkurrentinnen vom Lüner SV siegten. Die Herren vom VfL holten wichtige Punkte.

Lünen, Brambauer

, 16.02.2020, 21:00 Uhr / Lesedauer: 4 min
Sarah Umbescheidt und der VfL Brambauer haben wichtige Punkte gesammelt.

Sarah Umbescheidt und der VfL Brambauer haben wichtige Punkte gesammelt. © Günther Goldstein (A)

Dank einer starken zweiten Halbzeit sicherten sich die Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer gegen den BV Borussia Dortmund III einen deutlichen 35:25-Sieg und sammelten zugleich weiter fleißig Punkte für den Klassenerhalt.

Frauen-Verbandsliga 2
VfL Brambauer – BV Borussia Dortmund III 35:25 (14:14)

Trainer Andre Schwedler war stolz auf seine Mannschaft: „Das, was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, war schon richtig stark. Bis zur letzten Minute haben wir konzentriert gespielt.“

Dabei sah es zu Beginn des Spiels gar nicht danach aus. Die VfL-Frauen waren nicht richtig bei der Sache. Im Angriff spielte Brambauer akzeptabel, in der Deckung leistete sich das Team aber zu viele Fehler. „Da fehlte einfach etwas. Wir haben phasenweise gar keinen Zugriff bekommen. Eigentlich lagen wir oft mit einem, zwei oder drei Toren zurück“, analysierte Schwedler. Zur Pause kämpfte sich sein Team auf 14:14 heran. „Uns war in der Pause klar, dass wir im zweiten Durchgang unbedingt eine Schüppe drauf legen mussten“, sagte Schwedler.

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Das taten seine Schützlinge auch. Besonders in der Deckung zeigte sich der VfL wie ausgewechselt. „Wir haben mehr Beinarbeit gezeigt, hatten mehr Körpersprache. Das haben die Mädels toll umgesetzt. Das Zusammenspiel zwischen Torfrau und Abwehr hat viel besser funktioniert“, lobte der Coach.

So konnte sein Team viele Ballgewinne erzielen, die es prompt in Tempogegenstöße umsetzte und so zu Toren kam. So setzte sich die Mannschaft Stück für Stück ab. „Da war dann der Drops gelutscht. Man merkte auch, dass beim BVB die Köpfe nach unten gingen. Da war keine hundertprozentige Gegenwehr mehr“, so Schwedler.

Sein Team fuhr einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt ein. „Wir wissen aber, dass es noch ein langer Weg ist und es ein heißer und enger Tanz wird. Jetzt sind mittlerweile fünf Mannschaften unten eng beisammen“, sagte Schwedler. Dennoch war der Sieg für ihn und sein Team für das Gefühl und für den Kopf wichtig.

Weiter geht es für die VfL-Frauen nach dem Karnevals-Wochenende. Am Sonntag, 1. März, tritt der VfL Brambauer bei der DJK Coesfeld an.

VfL: Jaschewski/Sindermann – Sahage, Lasshof (9/7), Trippe (3), Fleckstein (3), Leismann, Umbescheidt (6), Kost (5), Holz (3), Bloeß (5), Rykowski, Pötter (1)

Lüner SV – Menden Sauerland Wölfe 24:21 (14:10)

Und sie können es doch noch! Nach einer kleinen Durststrecke sicherten sich die Verbandsliga-Handballerinnen des Lüner SV endlich wieder einen Sieg. Am Sonntag-Abend gewann der LSV zu Hause mit 24:21 gegen Oberliga-Absteiger SG Menden Sauerland Wölfe.

Zwar lieferte Lünen nicht sein bestes Spiel ab. Dennoch zählen für Coach Marcel Mai einzig allein die beiden Punkte: „Das war auch wieder Zeit, dass wir einen Sieg holen. Der ist für uns sehr wichtig, vor allem für die Köpfe.“

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Seine Mannschaft zeigte im ersten Spielabschnitt eine starke Leistung. „Da hatten wir alles gut im Griff. Die eine oder andere Chance hätten wir aber bereits zu diesem Zeitpunkt noch besser nutzen können“, analysierte Mai. Dennoch ging seine Mannschaft mit einer komfortablen 14:10-Führung in die Kabine.

Im zweiten Durchgang dann ein komplett anderes Bild: Der Lüner SV leistete sich viele unnötige Fehler und brachte so die Gäste immer wieder ins Spiel. „Wir mussten in der zweiten Halbzeit richtig fighten. Das haben die Mädels aber gut gemacht“, freute sich Mai. Letztendlich sprang ein verdienter Sieg heraus, der der gesamten Mannschaft gut tat.

In der kommenden Woche hat auch der LSV aufgrund des Karnevals-Wochenendes spielfrei. Dennoch trainiert die Mannschaft. „Wir müssen weiter an uns arbeiten und einiges aufarbeiten. Wir müssen dahin kommen, dass unser Spiel wieder flüssiger wird. Für heute bin ich aber zufrieden, dass wir das Ding gewonnen haben“, so Mai.

Lüner SV: Schink/Klostermeier - Lieneke (3), Koeppen, T.-C. Schmidt (5/3), Hins, Püschel (7), Lohölter (2), A. Schmidt (3), Verhasselt (2), Zaganjori, Dressler (1), Schröder, Geisler (1)

Landesliga
HSG Rauxel-Schwerin – Brambauer 22:29 (7:14)

Ein tolles Spiel lieferte Handball-Landesligist VfL Brambauer am Sonntag-Abend beim Tabellenschlusslicht HSG Rauxel-Schwerin ab. Dank des deutlichen 29:22-Sieges sicherte sich der VfL zwei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

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Der VfL Brambauer trat erstmals in der Saison in Bestbesetzung an und legte gut los. Tobias Eder spielte im linken Rückraum und sorgte immer wieder für Lücken, die der VfL immer wieder gut ausnutzte. Allen voran Jan Richter am Kreis, der von den guten Anspielen profitierte. So übernahm der VfL Brambauer schon früh die Führung und baute sie immer weiter aus. Zur Pause hatte Brambauer bereits ein Sieben-Tore-Polster.

Im zweiten Spielabschnitt machte der VfL dort weiter wo er aufgehört hatte. „Phasenweise haben wir unseren Vorsprung sogar auf elf Tore ausgebaut“, lobte Coach Björn Grüter, der so viele Möglichkeiten hatte zu wechseln. „Das war wiederum sehr erfreulich“, so Grüter, der insgesamt eine starke Leistung in allen Belangen von seinen Schützlingen sah. „Das waren zwei ganz wichtige Punkte“, lautete sein Fazit.

VfL Brambauer: Welski/Sträde – Richter (7), L. Langmann (2), Ziepel (4), Wißemann (9), Eder (7/3), Kurt (5), Gärtner, Pape (1), P. Maurer (1)

Bezirksliga Hellweg
VfL Brambauer II – SV Eintracht Dolberg 24:23 (13:14)

Trainer Dominik Schidlowski hatte allen Grund zur Freude. Seine Mannschaft lieferte eine bärenstarke Abwehrleistung ab. „Wir waren von Beginn an hellwach und voll dabei“, freute er sich. Im Angriff lief es zwar nicht ganz so rund. Denn viele Bälle landeten im gegnerischen Block.

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Auch zu Beginn kam Brambauer II nicht gut mit dem gegnerischen Rückraum klar. Doch nach einer Umstellung des eigenen Innenblocks lief es fast von allein. „Wir haben Dolbergs Tempospiel gut in den Griff bekommen. Andersherum war Dolberg aber auch sehr schnell zurück. So konnten wir unser Tempospiel nicht aufziehen. Wir haben unsere Tore durch geduldiges Spiel im Angriff erzielt, haben gute Spielzüge gezeigt und hatten viele Einzelaktionen“, freute sich Schidlowski und legte nach: „Das war eine geile Mannschaftsleistung mit einer tollen Moral und einer starken Einstellung. So kann es gerne weiter gehen.“

VfL: Tesch/Schmidt/M. Greinert – Abels, Surkamp, P. Strauch, Hövener, Scheidereit, Wolke, D. Strauch, T. Greinert, Wessel, Benthaus

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