LSV-Coach Mario Plechaty zieht positive Zwischenbilanz

Fußball-Landesliga 3

Höhen und Tiefen hatte die Hinrunde des Lüner SV. Nach 17 Spielen liegt der Landesligist auf Rang elf. Trainer Mario Plechaty spricht im Interview über den Hinrundenverlauf, mögliche Neuzugänge und die Entwicklung des Teams.

LÜNEN

von Von Benedikt Ophaus

, 11.12.2013, 11:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
LSV-Neuzugang Sascha Rammel (l.): Ihn bezeichnet Plechaty als seinen "wichtigsten Spieler".

LSV-Neuzugang Sascha Rammel (l.): Ihn bezeichnet Plechaty als seinen "wichtigsten Spieler".

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Wir sind zwar auf Rang elf zurückgefallen, von den Abstiegsrängen aber weit entfernt. Wenn wir gut aus den Startlöchern kommen, ist noch alles möglich. Die ersten beiden Spiele gegen Hattingen und Horst-Emscher werden vorentscheidend sein. Dann wissen wir endgültig, wo wir stehen.

Ich kenne Christian schon lange. Und die Probleme am Anfang hatten nichts mit ihm zu tun. Er hatte mit extrem vielen Verletzungen im Kader zu kämpfen. Ich freue mich, dass er in Iserlohn Erfolg hat.

Ich bin ja schon länger in diesem Geschäft tätig. Aber so schlimm habe ich es noch nicht erlebt. Ich musste die Mannschaft immer auf mindestens zwei Positionen umbauen. Wenn man das bedenkt, hat es das Team wirklich gut gemacht.

Bekir Kilabaz kannte ich noch aus Mengede. Er ist eine Wundertüte. Zuletzt hat er sich gesteigert und man hat in Haspe gesehen, dass wir ihn nicht ersetzen konnten. Karim Bouasker war mir auch schon vorher bekannt. Ein sehr guter Abwehrspieler. Er kann aber noch deutlich mehr. Jedoch war er hier aufgrund von Verletzungen noch nie bei 100 Prozent. Sascha Rammel ist für mich der wichtigste Spieler. Er kann Spiele lesen und alleine entscheiden. Auf dem Platz ist er unser Häuptling. Er ist einer der Spieler, die wir nicht ersetzen können. Von ihm wünsche ich mir aber noch mehr Torgefahr.

Ich denke, ich bin angekommen in Lünen. Und ich glaube, dass die Spieler Spaß mit mir haben. Ich möchte hier noch einiges bewirken.

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Wir befinden uns in Gesprächen. Gut möglich, dass noch zwei oder drei Spieler kommen. Wir benötigen noch einen Torhüter. Auf den Außen wünsche ich mir noch einen schnellen Spieler. Und auch ein Offensiv-Akteur, der auch im Mittelfeld spielen kann, wäre gut. Wir müssen einfach in der Lage sein, entscheidenden Spielern auch mal eine Pause gönnen zu können.

Die Mannschaft muss fitter werden. Sie soll schneller nach vorne spielen, mit weniger Kontakten. Und auf gewissen Positionen müssen wir uns einfach besser einspielen.

Am 24. Januar starten wir. Zuvor stehen einige Hallenturniere an. Ich bin ein Freund der Halle, so lange es fair zugeht. Ich hoffe, dass dann im Winter alle die Vorbereitung voll durchziehen. Dann können wir eine richtug gute Rückrunde spielen. Die Mannschaft hat Potenzial, viele sind aber noch nicht bei 100 Prozent.

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