Lüner Sportler reagieren auf den Tod von Basketball-Legende Kobe Bryant

Basketball

Kobe Bryant ist tot. Die Sportwelt verliert eines ihrer prägendsten Gesichter. Wir haben Reaktionen von Lüner Sportlern auf den tragischen Tod der Basketball-Legende gesammelt.

von Timo Janisch, Isabell Michalski

Lünen

, 27.01.2020, 14:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner Sportler reagieren auf den Tod von Basketball-Legende Kobe Bryant

Kobe Bryant ist am Sonntag bei einem Helikopterabsturz ums Leben gekommen. © dpa

Als am Sonntagabend mal wieder eine beliebige Nachrichten-App eine „Breaking News“ per Push-Benachrichtigung auf das Smartphone schickte, glaubte man nicht, dass die Sportwelt einen Sekundenbruchteil später stillstehen würde. Oft bieten auch seriöse Medien dort abenteuerliche Transferspekulationen, angeblich einzigartige Treffer oder News, die schlichtweg nicht „Breaking“ sind. Die Meldung vom Tode Kobe Bryants nach einem Hubschrauberabsturz war all das nicht.

Ein Schlag in die Magengrube für jeden, der leidenschaftlich eine Sportart betreibt. Denn Kobe Bean Bryant war wohl für jeden ein Vorbild in Sachen Leidenschaft und Einsatz. Neben seinem riesigen Talent machte ihm vor allem diese unglaubliche mentale Stärke über zwei Dekaden hinweg zu einem der besten Basketballer dieses Planeten und zu einer der prägendsten Figuren der NBA.

Lüner Sportler reagieren auf den Tod von Basketball-Legende Kobe Bryant

Vor dem Staples Center in Los Angeles legten Fans der Lakers Kerzen und Trikots zu Ehren Bryants nieder. © AFP

Entsprechend betroffen zeigten sich die Lüner Sportler, als die Nachricht vom tragischen Unglück - mit Bryant starb seine 13-jährige Tochter Gianna Maria - die Runde machte. Viele zeigten ihre Trauer, indem sie Fotos von Bryant in ihren Stories bei Instagram oder Facebook posteten.

Kobe Bryant prägte Generationen von Basketball-Fans

„Viele Spieler in unserer Mannschaft sind im weiteren Sinne mit NBA-Spielern wie Kobe Bryant aufgewachsen. Sportlich gehörte er zu den Größten dieser Sportart. Der Tod von Kobe Bryant ist tragisch und traurig“, sagte etwa Kevin Baumgardt, Basketballer bei der BG Lünen. Der Spielertrainer der BGL-Ersten, Jakob Altmeyer, sagte: „You will always be missed, You will always be remembered, you will always be loved. Rest in Peace“

Doch nicht nur die Basketballer der Lippestadt zollten der Legende der Los Angeles Lakers, die insgesamt fünf Mal die Championship in der NBA holte, unzählige individuelle Auszeichnungen sammelte und zahlreiche Rekorde aufstellte, ihren Respekt.

„Er war ein unfassbarer Sportler und inspirierender Mensch. Seine Einstellung und Liebe zum Sport, die Energie und der Einsatz für junge Talente. Ein Name, den mal immer hören wird. Eine wahre Legende. Und wieder ein Beispiel dafür, wie schnell das Leben vorbei sein kann“, sagte etwa Paul Mantei, Trainer der U23-Fußballer von Westfalia Wethmar, über den zweimaligen Goldmedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen.

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Auch Jan Richter, Kreisläufer beim VfL Brambauer, zollte Bryant, den fast alle nur „Kobe“ nannten, Respekt: „Als ich angefangen habe, mich für Basketball zu interessieren, da war Kobe ganz klar der prägendste Spieler in der Zeit. Vor allem seine letzten Championships, da habe ich auch wegen ihm sehr viel Basketball geguckt. Der war der Michael Jordan meiner Generation, das kann man nicht anders sagen.“

Jan Richter: „Sportwelt hat einen der einzigartigsten Menschen aller Zeiten verloren“

Für Richter, Jahrgang 1988 und Führungsspieler bei den Brambaueraner Landesliga-Handballern, ist Bryant auch ein persönliches Vorbild: „Was seinen Ehrgeiz angeht, da gibt es wirklich nicht viele, die ihm das Wasser reichen können. Vor allem in der Zeit, wo ich selber zu den erfahreneren Spielern zähle, ist er ein ganz gutes Vorbild, weil es nur selten Spieler gab, die probiert haben, ihr Wissen so an die jüngeren Spieler weiterzugeben und gleichzeitig in jeder Trainingseinheit und jedem Spiel ein Vorbild zu sein, was Einsatz, Kampf und Leidenschaft angeht. Ich denke, dass die Sportwelt einen der einzigartigsten Menschen aller Zeiten verloren hat.“

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