Lüner SV hat eine Entscheidung über die Zukunft der zweiten Mannschaft getroffen

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Am Donnerstag hat man sich beim Lüner SV zusammengesetzt. Das Personal der zweiten Mannschaft wurde „durchgecheckt“, wie Peter Marx berichtet. Der Verein hat eine Entscheidung getroffen.

Lünen

, 09.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwei Mal sind die Bezirksliga-Fußballer des Lüner SV II in der laufenden Saison bereits nicht zu ihrem Spiel angetreten. Grund dafür war jeweils Spielermangel - nach nur fünf Spieltagen eine alarmierende Situation. Nun hat der Verein entschieden, wie es mit der Mannschaft weitergehen soll.

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Nach der Trainingseinheit am Dienstag hatte sich Peter Marx, zweiter Vorsitzender der LSV-Fußballer, noch verhalten geäußert. Die Trainingsbeteiligung habe ganz gut ausgesehen, sagte Marx dieser Redaktion. Eine finale Entscheidung bezüglich der kommenden Spiele sollte es aber erst am Donnerstag geben.

Da setzte sich der LSV-Vorstand erneut mit Trainer Manuel Lorenz, der die Mannschaft im Sommer übernommen hatte, zusammen. „Wir haben nochmal alles durchgecheckt und mit Manuel gesprochen“, berichtete Marx am Freitagmittag.

Peter Marx: Es wird weiterhin knapp beim Lüner SV

Dort haben sich die Lüner dazu entschieden, die Saison weiter bestreiten zu wollen. „Es wird zwar weiterhin knapp, aber wir werden am Sonntag gegen Geisecke antreten“, sagt Marx.

Den Lüner SV II plagen seit Saisonbeginn große Verletzungssorgen. Ohnehin scheint der Kader nicht besonders breit aufgestellt. Da auch die Westfalenliga-Elf personell extrem gebeutelt ist, kann diese keine Abhilfe schaffen.

Der sofortige Abstieg sei damit vermieden, verkündet Marx. Doch neben dem reinen Antreten zu den Spielen sollten die Rot-Weißen schnellstmöglich auch Punkte sammeln - bislang hat die LSV-Reserve null Zähler und nicht mal ein Tor geschossen. Der Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt bereits fünf Zähler.

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Der LSV wolle nun schauen, was passiert und ob sich neue Spieler für die zweite Mannschaft rekrutieren ließen. Es stehen wohl ungewisse Wochen an - nicht nur für den Lüner SV II. Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen scheint die Befürchtung, dass kommende Maßnahmen auch den Fußball betreffen könnten, wieder in den Köpfen der Verantwortlichen angekommen.

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