Lüner SV kann zur Tabellenspitze aufschließen - darauf kommt es an

Handball-Verbandsliga

Der Lüner SV kann zu den drei Teams zählen, die den Saisonstart am besten meistern - wenn er in Menden gewinnt. Trainer Marcel Mai erklärt, auf welcher Spielerin ein besonderer Fokus liegt.

Lünen

, 05.11.2019, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lüner SV kann zur Tabellenspitze aufschließen - darauf kommt es an

Sarah Dressler und der Lüner SV sorgten für die erste Saisonniederlage von Spitzenreiter HSG Hohenlimburg. © Günther Goldstein

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SG Menden Sauerland Wölfe - Lüner SV

Den ganzen Oktober bestritten die Handballerinnen des Lüner SV kein Spiel in der Verbandsliga. Jetzt kommen die Meisterschaftsspiele Schlag auf Schlag. Nach dem starken 23:20-Sieg gegen den bisherigen Spitzenreiter HSG Hohenlimburg am Sonntag folgt schon am Mittwoch das nächste Spiel.

Für den LSV geht es zu den SG Menden Sauerland Wölfen (6. November, 19.30 Uhr, Werler Straße, Menden). Mit einem Sieg könnten die Lünerinnen zu Hohenlimburg und der DJK SG Bösperde - Lünens Gegner am Samstag - nach Punkten aufschließen und wäre dann Teil eines Trios an der Tabellenspitze.

Doch Trainer Marcel Mai will den starken Saisonstart mit 6:2 Punkten nicht überbewerten. „Wir sind definitiv keine Mannschaft, die um die ersten drei Plätze mitspielen muss“, sagt Mai. Ganz unspektakulär schaut er vor allem auf den nächsten Gegner.

Marcel Mai will das Tempospiel der SG Menden Sauerland Wölfe verhindern

Der hat sich nach dem Abstieg aus der Oberliga in der vergangenen Saison schnell den Ruf einer sehr jungen Mannschaft gemacht, die aber mit dem Wiederaufstieg nichts zu tun haben dürfte. Mit 2:8 Punkten bestätigt Menden diese Einschätzung bislang. Laut Mai sei die SG zwar eine junge „aber auch eine sehr gefährliche Truppe, die man niemals unterschätzen darf“. Das heißt: Das Tempospiel der Gastgeberinnen unterbinden, sicher in der Abwehr spielen und vorne selbst ins Tempo kommen.

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Und sollte der LSV mal ins gebundene Spiel gezwungen werden, erwartet Mai, dass sich Menden auf seine Rückraumspielerin Sarah Dressler fokussiert. Darauf müsse sich seine Sieben, die neben den Langzeitverletzten um Mona Geisler (beruflich verhindert) und Hannah Püschel (krank) dezimiert ist, noch im Training vorbereiten. „Das hat nicht ganz perfekt funktioniert im letzten Spiel.“

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