Lüner Verein schnappt sich den Leitwolf von Türkspor Dortmund

hzFußball-Kreisliga A

Weil er mit Reza Hassani und Kevin Großkreutz so seine Probleme gehabt habe, entschied sich der Leitwolf von Türkspor Dortmund für einen Abgang. Seinen neuen Verein hat er in Lünen gefunden.

Gahmen

, 24.05.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Demnächst wird Türkspor Dortmund aller Voraussicht nach auch offiziell zum Bezirksliga-Meister gekürt - und spielt demnach in der kommenden Saison in der Fußball-Landesliga. Nicht mit dabei sein wird dann der Leitwolf und Vizekapitän von TSD. Der hat sich für einen Wechsel entschieden und spielt künftig für einen Lüner Verein - nicht zum ersten Mal.

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Von 2010 bis 2012 trug er das Trikot des BV Brambauer. Nun läuft er demnächst für die SG Gahmen auf: Die Rede ist von Tolga Buyruk. Der nächste Top-Transfer für die SGG, die in den vergangenen Tagen damit insgesamt acht neue Spieler vorgestellt hat.

„Es war die ganze Zeit mein Wunsch, dass Tolga zu uns kommt. Wir waren als Freunde immer in Kontakt. Eigentlich hatte er bei Türkspor verlängert, dann habe ich aber gehört, dass er und Türkspor sich auseinandergelebt haben. Da waren wir natürlich interessiert und haben den Transfer am Vatertag fix gemacht“, sagt Gahmens Trainer Bülent Kara.

Tolga Buyruk verstärkt die SG Gahmen.

Tolga Buyruk verstärkt die SG Gahmen. © Schaper

Gemeinsam stiegen Kara und Buyruk im vergangen Sommer per Relegation in die Bezirksliga auf, vernichteten dabei unter anderem die Aufstiegsträume des VfB Lünen. Aber Buyruk folgt mit dem Wechsel nach Gahmen nicht nur Bülent Kara, sondern auch seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Osman Kumac, Ahmet Cosgun und Ahmed Ersoy.

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Wie all diese Spieler wird der Innenverteidiger die SGG nicht in der Breite, sondern in der Spitze verstärken. Entsprechend entzückt ist Kara: „Das ist natürlich ein brutaler Hammer für uns. Tolga hatte fünf Interessenten, die ihn verpflichten wollten. Er wollte aber wieder mit mir zusammenarbeiten. Wir sind sehr gut befreundet und auch sportlich passt es sehr gut.“ Demnach seien an Buyruk auch Teams aus der Westfalenliga interessiert gewesen.

Bülent Kara: „Endlich ist das Puzzle wieder zusammen“

Buyruk entschied sich aber für Gahmen, für die Kreisliga A, für Asche. Der leidenschaftliche Anführer könnte sich zum verlängerten Arm Karas auf dem Platz entwickeln, wenn die aktuellen Bestimmungen zur Corona-Pandemie das wieder zulassen. „Er ist im besten Fußballeralter. Endlich ist das Puzzle wieder zusammen“, so Kara.

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Buyruk selbst freut sich ebenfalls auf die Zusammenarbeit mit seinem alten und nun wieder neuen Trainer. „Natürlich wechsele ich auch wegen Bülent nach Gahmen. Wir hatten ein paar Gespräche, auch die Präsidenten haben einen sehr guten Eindruck gemacht. Danach habe ich alle Angebote - auch aus der Westfalenliga - abgelehnt“, sagt Buyruk, der dabei helfen will, die ambitionierten Ziele der Gahmener zu verwirklichen.

„Ich möchte dabei helfen, die Mannschaft hochzubringen. Ich bin in sieben Jahren fünf Mal aufgestiegen. Ich denke, ich kann mit meiner Aura und Persönlichkeit helfen“, so Buyruk.

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