Marius Kröner ist beim Lüner SV schon der „Papa“ - genauso wie in der Regionalliga

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Das erste Testspiel verlor der Lüner SV gegen Bezirksligist FC Nordkirchen. Erstmals stand dabei Marius Kröner für den LSV auf dem Feld. Der Regionalliga-Neuzugang soll die Lüner künftig anführen.

Lünen

, 29.07.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als „absolutes Mentalitätsmonster“ hatte der Lüner SV Neuzugang Marius Kröner Ende Juni angekündigt. Einen Monat später absolvierte der Neuzugang aus der Regionalliga sein erstes Spiel für den LSV.

Das erste Testspiel nach langer Corona-Pause verlor der LSV zwar mit 1:2 gegen den FC Nordkirchen. Grund zur Sorge bot die solide Leistung der Rot-Weißen aber nicht.

Dass die Körner nach monatelanger Unterbrechung noch fehlen würden, sei klar, so Kröner. „Wir wissen, dass wir noch viel zu arbeiten haben“, sagte der Innenverteidiger am Dienstagabend. Kröner selbst hatte gegen den Bezirksligisten Glück, dass sein kapitaler Fehlpass genau in den Lauf von FCN-Stürmer Daniel Krüger ungestraft blieb.

Marius Kröner und der Lüner SV unterlagen im ersten Testspiel dem FC Nordkirchen mit 1:2.

Marius Kröner und der Lüner SV unterlagen im ersten Testspiel dem FC Nordkirchen mit 1:2. © Timo Janisch

Dennoch ist klar: Nach dem Wechsel von Regionalligist SV Lippstadt soll Kröner in Lünen eine Führungsrolle übernehmen und zu den absoluten Anführern zählen. „Als einer der ältesten Spieler geht man natürlich vorneweg, ganz klar“, sagte Kröner.

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Gleiches gilt für David Loheider. Der 29 Jahre alte Stürmer ist neben Kröner einer der wenigen erfahrenen Neuzugänge. „Lo“ und er hätten schon einiges gesehen im Fußball, so Kröner. „Deshalb wurden wir auch geholt“, sagte der Defensivspieler.

Marius Kröner will ein Anführer sein beim Lüner SV

Denn abseits der beiden ehemaligen Regionalliga-Spieler holte der LSV eine ganze Reihe an jungen Spielern, die sich zum Teil erst noch an das Westfalenliga-Niveau gewöhnen müssen.

Gute Kicker würde es zweifelsfrei auch beim LSV geben, sagt Kröner. Aber eben auch „viele junge Spieler, die man natürlich noch ein bisschen heranführen muss“.

Marius Kröner übernimmt seinen Spitznamen vom SV Lippstadt

Nach einer intensiven ersten Woche im Training blickt er zuversichtlich auf die nächsten Monate: „Es bewegt sich viel, wir haben vieles vor. Im Großen und Ganzen bin ich von der ersten Trainingswoche total positiv gestimmt.“

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Perfekt zu seiner anvisierten Führungsspieler-Rolle passt es da, dass LSV-Trainer Christian Hampel seinen wichtigen Schützling mit dem Namen „Papa“ ruft und so von der Seitenlinie die Aufmerksamkeit Kröners gewinnt.

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Dieser Rufname sei allerdings keine Erfindung Hampels, erklärt Kröner. Im Sommer 2019 wechselte er als frischgebackener Vater zum SV Lippstadt. Ähnlich wie beim LSV war Kröner in Ostwestfalen der älteste Spieler im Team, da war der Spitzname schnell gefunden. „Das haben wir hier übernommen. Das passt natürlich ganz gut. Finde ich gut“, so Kröner.

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