Mikail Bulut: „Ich bin ein LSVer!“ - Volle Identifikation beim neuen A-Jugend-Coach

hzLüner SV

Die Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV haben zur neuen Saison 2020/21 einen neuen Trainer für ihre A-Jugend. Das Team in der Kreisliga A wird dann von Mikail Bulut gecoacht.

von Bernd Janning

Lünen

, 02.06.2020, 12:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Warum ich diese Aufgabe übernehme?“, fragt der neue Übungsleiter lächelnd. „Ich bin doch ein LSVer und habe schon sieben Jahre Lüner SV erlebt. Als Jugendlicher, Trainer und Schiedsrichter!“

Dass Bulut in Lünen - am 9. Februar 1990 - geboren ist, passt da wie jeder gut geschossene Ball ins Tor. Das Tor und das gesamte Fußballfeld lernte er mit sechs Jahren bei den Minis von BW Alstedde kennen. In der D-Jugend wechselte er zum Lüner SV, unterbrochen von einem Jahr beim Landesligisten Teutonia Waltrop.

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Eine halbe Saison lief er für die A-Jugend des BV Brambauer auf, die restlichen eineinhalb Jahre in der ältesten Nachwuchsklasse trat Bulut dann wieder beim Lüner SV gegen den Ball.

Es war das Studium, das den heutigen Sozialpädagogen in Duisburg und jetzt wohnhaft in Mengede, beim Kicken stoppte. Doch als sich die Rot-Weißen meldeten, übernahm der Mann, dem der LSV damals den Breitensport-Schein spendierte, in Schwansbell die D-Jugend für die Saison 2009/10.

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Die Serie 2011/12 coachte er die U17 der Waltroper Teutonen. Vier Monate lief er für den B-Ligisten TIU Rünthe auf, übernahm das Team erst als Spielertrainer, dann bis Oktober 2017 nur noch als Coach. Ab Januar 2018 folgte ein halbes Jahr bei der Zweiten von Ay Yildiz Derne, wo er als Trainer aushalf. Einer Auszeit folgte von Januar 2019 ein Jahr als Trainer bei TIU Rünthe, weiter in der B-Liga.

Nur kurz war das Gastspiel bei Gurbet Spor Bergkamen im Anschluss. Als der Investor weg war, war er auch als Trainer nicht mehr gefragt.

Seine zukünftige Aufgabe bei den Lüner Löwen geht er ganz gelassen an. „Wir brauchen keinen Druck. Die neue Mannschaft muss sich erst kennenlernen, muss mit Trainern und Betreuern eine Einheit werden.“ Meist kommt danach der Erfolg.

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