Nach dem Übertritt nach Gahmen - Streit bei der SG Hansa

Fußball

BECKINGHAUSEN Die zweite Mannschaft der SG Hansa/Beckinghausen/Sundern tritt über zur SG Gahmen. Jetzt erhebt der Vorsitzende des Fußball-C-Ligisten, Sven Weber, Vorwürfe.

01.07.2009, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Bisher haben uns 13 Abmeldungen von Spielern der zweiten Mannschaft erreicht, obwohl man am letzten Heimspiel noch einhellig der Meinung war, dass man auch in der kommenden Saison zusammenspielen wolle", sagt er. "Da sieht man mal wieder, was man von einem gegebenen Wort im Sport, zu halten hat", stimmt Markus Wies, Geschäftsführer der SGHBS, zu.

"Die Vorwürfe, man habe beim letzten Heimspiel kein Wasser ausgegeben, sind an den Haaren herbeigezogen", so Weber weiter. "Wenn der Sportliche Leiter und zwei Vorstandsmitglieder, die in der Mannschaft spielen, so etwas nicht geregelt bekommen, dann dürfen sie die Schuld nicht anderen zuschieben." Dass es Disharmonien zwischen einzelnen Spielern der ersten und zweiten Mannschaft gab, die sich teilweise verstärkt haben, sei laut Weber unstrittig. Dies gelte aber nicht für alle Spieler.

Mitarbeit und Zahlungsmoral? "Kaum vorhanden!" Der Vorsitzende betont: "Von der ersten Mannschaft zahlen 90 Prozent ihre Beiträge und engagieren sich ehrenamtlich. In der Reserve ist Mitarbeit und Zahlungsmoral teilweise kaum vorhanden. Bei einigen ist folgendes zu vermuten: 'Nehmen ist seliger denn Geben'."

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