Nach über 20 Jahren im Verein: Langjähriger Lüner hängt seine Fußballschuhe an den Nagel

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Fast zwei Drittel seines Lebens verbrachte der Lüner in einem Verein. Zwischenzeitlich schnürte er auch für andere Klubs der Stadt die Fußballschuhe. Damit soll jetzt endgültig Schluss sein.

Lünen

, 17.11.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einmal hatte er seine Karriere schon beendet. Doch er fing wieder mit dem Fußball an. Das soll jetzt nicht mehr passieren.

Dieses Mal ist er sich sicher. „Auf jeden Fall. Im Mai ist definitiv Schluss. Da kann passieren, was wolle. Selbst wenn wir aufsteigen sollten“, sagt Kai Schinck. Eigentlich wollte der Fußballer von Westfalia Wethmar schon nach der Saison 2018/19 die Karriere beenden.

„Letztes Mal hatten wir keine Leute. Ich war öfter am Platz. Dann wurde ich gefragt, ob ich nicht zurückkommen wolle“, sagt Schinck. Mit Steven Koch, der kurz nach Schincks Rücktritt vom Rücktritt im Oktober 2019 neuer Trainer des Bezirksligisten wurde, ist der 33-Jährige befreundet.

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Also habe er sich von Koch überreden lassen und auch im Sommer 2020 seine Karriere nicht nochmal beendet. „Ich habe das für Steven gemacht - und auch, weil ich Spaß hatte. Ich habe ihm aber klipp und klar gesagt, dass ich nach dieser Saison aufhöre.“

Damit ihn auch wirklich keiner mehr überreden könne, habe Schinck schon einen Plan: „Entweder ich nehme den Pass mit oder tue ihn weg, wo keiner ran kommt“, sagt er und lacht. „Als alter Hase muss man sagen können, es reicht auch mal.“

Mit einem vorzeitigen Karriereende könnte Schinck leben

Dass er in diesem Jahr noch mal auf dem Platz steht, damit rechnet der Wethmarer nicht. „Dieses Jahr wird schwierig. Ich hoffe auf Januar. Es wäre schade, so aufzuhören. Das wäre ein komisches Karriereende, aber die Gesundheit geht vor. Ich freue mich aber, wenn es weitergehen sollte.“

Und selbst wenn die Spielzeit noch abgebrochen werde und Schinck kein Spiel mehr für die Westfalia machen sollte, könne er damit leben. „Wir haben ein Saisonziel erreicht. Im letzten Spiel haben wir Alstedde geschlagen. Das ist das wichtigste Spiel. Sollten sie die Saison abbrechen, kann ich mich mit einem Derby-Sieg verabschieden.“

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Die Chance auf eine Rück-Rückkehr besteht aber theoretisch immer noch. „Ich bleibe angemeldet. Ob ich bei den Alten Herren spiele, werden wir sehen. Das ist aber was anderes als unter Wettbewerbsbedingungen. Das ist für mich just for fun.“

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