Neuzugang für Jascha Keller: Darum wechselt dieser Wethmarer zum Rivalen BV Brambauer

hzFußball-Bezirksliga

Der BV Brambauer ist in der kommenden Saison breiter aufgestellt. Ein Mittelfeldspieler kommt vom Rivalen TuS Westfalia Wethmar. Wir haben ihn nach den Gründen für seinen Wechsel gefragt.

Brambauer, Wethmar

, 28.05.2019, 12:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jascha Keller, Coach des BV Brambauer, freut sich im Sommer auf mehrere Neuzugänge für seinen Fußball-Bezirksliga-Kader. Zwei neue Spieler wechseln zur kommenden Spielzeit vom Bezirksliga-Rivalen TuS Westfalia Wethmar in die Glückauf-Arena. Wir haben mit Robin Coerdt (24) über seine Wechselgründe und seine Zeit beim TuS Westfalia Wethmar gesprochen.

Herr Coerdt, Sie wechseln im Sommer innerhalb der Bezirksliga von Westfalia Wethmar zum Rivalen BV Brambauer. Warum?

Brambauer hat sich recht früh bei meinem Bruder Kevin und mir gemeldet. Wir hatten coole Gespräche und haben uns daraufhin entschieden, nach Brambauer zu wechseln. Außerdem wollten wir weiterhin in der Bezirksliga spielen.

In Wethmar hatten Sie zuletzt wegen Differenzen mit dem Trainer nicht mehr in der Bezirksliga, sondern in der U23-Mannschaft gespielt. War die „Station Wethmar“ ein Fehler für Sie?

Nein, wir hatten schöne anderthalb Jahre bei Wethmar, haben in der letzten Saison eine sehr gute Rückrunde in der Bezirksliga gespielt und viele neue Leute kennengelernt.

Neuzugang für Jascha Keller: Darum wechselt dieser Wethmarer zum Rivalen BV Brambauer

Robin Coerdt tauscht das grün-weiße Trikot gegen das Brambaueraner Schwarz-Weiß-Rot. © Foto: Goldstein

Und was war in diesem Jahr los?

Dieses Jahr war es ein bisschen schwieriger mit dem Erfolg, aber Spaß hat es eigentlich immer gemacht. Das ist die Hauptsache.

Wie wichtig war es für Sie, dass Ihr Bruder Kevin auch nach Brambauer wechselt?

Sehr wichtig. Wir sind nicht nur Brüder, sondern schon mehr beste Kollegen und Bruder in einem. Es war schon sehr schnell klar, als wir damals in die Senioren kamen, dass wir möglichst immer in einer Truppe spielen wollen.

Sie kennen Brambauer aus der Liga. Ist der Klub noch einmal eine Nummer größer als Wethmar?

Größer will ich nicht unbedingt sagen. Das war früher mal so zu Zeiten, als Brambauer in der Westfalenliga gespielt hat. Ich denke aber schon, dass die richtigen Derbys für Brambauer immer die Spiele gegen den Lüner SV waren. Das ist zumindest das größte Spiel in Lünen.

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Welche Rolle hat Trainer Jascha Keller bei Ihrer Verpflichtung gespielt?

Ja, wie gesagt: In den Gesprächen hat es sehr gut gepasst. Jascha hat sich sehr um uns bemüht. Er war vielleicht ein Faktor dafür. Aber nur wegen einem Trainer wechselt man nicht den Verein. Es kamen einige Dinge zusammen, aber eben auch die große Bemühung seitens Jascha und Dennis Köse.

Welche Ziele haben Sie mit dem Verein?

Ich hoffe, wir können das obere Drittel angreifen.

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