Noch keine Tendenz bei BW Alstedde

Auflösung des Fußballkreises

Viel Zeit bleibt den Vereinen aus dem Kreis Lüdinghausen nicht mehr. Im Dezember müssen sie sich entscheiden, wohin der Weg führt. Nach dieser Spielzeit löst sich der eigene Kreis auf. Als Entscheidungshilfen sollten Gespräche mit den Vorsitzenden der Kreise Ahaus/Coesfeld, Münster/Warendorf und Unna/Hamm dienen.

HERBERN

, 23.09.2014, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Noch keine Tendenz bei BW Alstedde

Vor zwei Wochen hatte sich Willy Westphal aus dem Kreis Ahaus/Coesfeld in Olfen vorgestellt. Montagabend waren Norbert Reisener (Münster/Warendorf) und Horst Weischenberg (Unna/Hamm) im Sportheim in Herbern zu Gast. Für viele Klubs scheint der Entschluss klar zu sein. Für ebensoviele ist die Entscheidung noch ungewiss. BW Alstedde orientiert sich in jedem Fall an den anderen Lüner Klubs. „Für uns sind aktuell die Kreise Unna/Hamm und Dortmund möglich. Die Kreise, in denen die anderen Lüner spielen“, sagte Frank Fischer, 2. Vorsitzender von BW Alstedde.

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Für Grün-Schwarz Cappenberg wird es maßgeblich sein, was die Selmer Nachbarn tun. Die SG Selm favorisiert nach dem Termin am Montag einen Wechsel in den Kreis Ahaus/Coesfeld. „Das ist aber auch abhängig davon, wie viele andere Vereine noch nach Coesfeld wechseln“, sagte SG-Geschäftsführer Georg Hillmeister. Die Sportgemeinschaft strebe auf jeden Fall eine Selmer Lösung zusammen mit den Vereinen PSV Bork und GS Cappenberg an. „Münster ist für uns keine Option“, so Hillmeister.

Bernhard Bußkamp, Vorsitzender des SuS Olfen: „Ich muss sagen, dass uns nur Willy Westphal ein schlüssiges Konzept vorgestellt hat.“. Bußkamp und sein Klub haben sich festgelegt. Olfen wechselt in den Kreis Ahaus/Coesfeld. Ebenso klar ist wohl, dass TuS Ascheberg, Davaria Davensberg, SV Herbern, VfL Senden und Blau-Weiß Ottmarsbocholt nach Münster gehen werden. Unklar ist dagegen, was der Werner SC macht. Mit 27 Mannschaften einer der größten Vereine im Kreis Lüdinghausen. „Ich persönlich tendiere zu Münster“, sagt der Fußballchef Thomas Overmann. Das bedeute aber nicht, dass der Wechsel perfekt sei. In der kommenden Woche gibt es eine Vorstandssitzung. „Da entscheiden wir gemeinsam“, sagt Overmann.Werne vor der Teilung Ähnlich sieht es bei Eintracht Werne und dem SV Stockum aus. „Bei uns ist noch nichts entschieden. Die Tendenz geht aber deutlich Richtung Unna/Hamm“, sagte Stockums Vorsitzender Josef Holtrup. Identische Worte von Theo Plohmann, 2. Vorsitzender der Eintracht: Tendenz Unna/Hamm, Entscheidung noch nicht gefallen. Beim FC Nordkirchen gehe die Tendenz zum Kreis Münster, sagte David Handrup, Jugendvorsitzender des FC Nordkirchen, der gemeinsam mit dem Fußballvorsitzenden Dirk Jakobs in Herbern war. Der FCN wolle sich aber zunächst mit den beiden anderen Vereinen der Schlossgemeinde, SV Südkirchen und SC Capelle, absprechen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. "Auch müssen wir mit der Leichtathletikabteilung noch sprechen", ergänzt Handrup.

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Die FCN-Leichtathleten haben sich bereits klar dazu bekannt, in den Kreis Coesfeld wechseln zu wollen. Auf keinen Fall infrage kommt für den FCN ein Wechsel in den Kreis Unna/Hamm. Die SG Selm favorisiert nach dem Termin am Montag einen Wechsel in den Kreis Ahaus/Coesfeld. "Das ist aber auch abhängig davon, wie viele andere Vereine noch nach Coesfeld wechseln", sagte SG-Geschäftsführer Georg Hillmeister. Die Sportgemeinschaft strebe auf jeden Fall eine Selmer Lösung zusammen mit den Vereinen PSV Bork und GS Cappenberg an. "Münster ist für uns keine Option", so Hillmeister.

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