Paul Mantei vom TuS Westfalia Wethmar droht erneut schwere Knieverletzung

hzWestfalia Wethmar

Schon wieder das Knie: Paul Mantei, Verteidiger beim TuS Westfalia Wethmar, hat sich wohl erneut schwer am Knie verletzt. Dabei kehrte der Wethmarer gerade erst auf den Fußballplatz zurück.

Wethmar

, 05.08.2019, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Paul Mantei bleibt mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen, hört ein Knacken in seinem Knie. Nicht schon wieder. Gerade läuft die 15. Spielminute im Kreispokal-Spiel beim C-Ligisten SV Afferde, das der TuS Westfalia Wethmar am Sonntag später mit 4:2 gewinnen wird. „Ganz genau kann ich die Situation gar nicht mehr erklären. Nach einer Balleroberung meinerseits kam es mit dem Gegenspieler im Kampf um den Ball zu einem etwas unübersichtlichen Gestocher, wo er mit seinem äußerst kräftigen Gewicht in mein Bein gefallen ist“, schildert Mantei die Szene über WhatsApp.

Knie kaputt? Wahrscheinlich. Dieses Mal ist allerdings das linke Knie betroffen, Mantei ahnt kurz nach der Szene schon Böses. Erst im vergangenen Jahr zog sich der 23-jährige Innenverteidiger einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu, fiel nach zwei Operationen ein gutes Jahr aus und benötigte viel Zeit, um sich zurückzukämpfen.

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Im Testspiel gegen RW Unna sammelte Mantei am 21. Juli die ersten Testspielminuten seit einem Jahr. Nun der Rückschlag. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Aktuell befindet Mantei sich in medizinischer Behandlung, wartet auf seinen MRT-Termin, der Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben soll.

Rolf Nehling, Sportlicher Leiter des TuS Westfalia Wethmar, hofft, dass Mantei dieses Mal von einem Kreuzbandriss verschont bleibt. „Wenn er sich wieder so schwer verletzt hat, würde uns das sehr schwächen und für Paul wäre das ganz bitter“, so Nehling.

So oder so: Für den Meisterschaftsauftakt gegen den BV Brambauer am kommenden Sonntag, 11. August, wird Paul Mantei - unabhängig von der endgültigen Diagnose - keine Option sein.

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