Philipp Herder gibt nach Schocksekunde Entwarnung

Lüner SV

Philipp Herder bezeichnet sich selbst als „Lüner Junge“, identifiziert sich mit dem Lüner SV. Am Sonntag drohte dem Rückkehrer nach einem Schreckensmoment eine längere Zwangspause.

Lünen

, 08.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Philipp Herder gibt nach Schocksekunde Entwarnung

Philipp Herder musste mehrere Minuten auf dem Platz behandelt werden, ehe er das Feld verlassen konnte. © Günther Goldstein

Wenige Minuten waren am Sonntag gespielt, da durchbrachen schmerzerfüllte Schreie die bis dato ansonsten stille Atmosphäre der Kampfbahn Schwansbell. Philipp Herder hatte es erwischt. Zunächst wirkte es so, als hätte sich der Neuzugang der Westfalenliga-Fußballer des Lüner SV eine schwerwiegende Verletzung zugezogen.

Herder blieb auf der linken Angriffsseite der Lüner im Rasen hängen, spürte schnell starke Schmerzen. „Relativ schnell nach der Aktion habe ich gemerkt, da ich vorher schon einen Kreuzbandriss hatte, dass es sehr unangenehm ist“, sagte Herder nach Abpfiff.

Philipp Herder: „Habe ein gutes Feedback von meinem Knie bekommen“

Da war sein Gesicht schon nicht mehr schmerzverzerrt, sondern längst aufgelockert. „Die Physiotherapeuten sind guter Dinge. Ich habe auch ein gutes Feedback von meinem Knie bekommen, kann es dehnen und strecken“, sagte Herder, die Sporttasche geschultert und mit einem erleichterten Lächeln auf den Lippen.

Philipp Herder gibt nach Schocksekunde Entwarnung

Es dauerte viele Minuten, bis Philipp Herder sich wieder aufrecht hinsetzen konnte. © Günther Goldstein

Der Lüner Junge, der schon lange vor seiner Rückkehr zum Lüner SV vom FC Iserlohn von seiner familiären Bindung zum LSV sprach, wird wohl nur kurze Zeit ausfallen. „Maximal eine Woche, dann bin ich wieder drin“, sagte Herder. LSV-Sporttherapeut Robert Goelzner ging noch während der Partie gegen Borussia Dröschede (2:1) von einer Dehnung aus.

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Herder, am Sonntag im zentralen Mittelfeld aufgeboten, stellte da schon längst Überlegungen an, wie es zum Umfall aus dem Lüner Naturrasen kam. „Ob es vielleicht am falschen Schuhwerk lag, muss man mal gucken“, sagte er.

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