Pokal-Aus für BVB und VfB im Viertelfinale

Fußball: Kreispokal

Im Viertelfinale des Dortmunder Kreispokals sind die beiden verbliebenen Lüner Klubs am Mittwochabend erwartungsgemäß ausgeschieden. Die beiden Bezirksligisten VfB Lünen und BV Brambauer-Lünen unterlagen den Dortmunder Westfalenligisten FC Brünninghausen und Mengede jeweils mit 2:6.

LÜNEN

, 24.03.2016, 10:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfBer Tim Gehrmann (links) sorgte im Kreispokal-Viertelfinale gegen Westfalenligist FC Brünninghausen für einige Gefahr in der Offensive. Er bereitete beide Treffer der Lünen-Süder vor.

VfBer Tim Gehrmann (links) sorgte im Kreispokal-Viertelfinale gegen Westfalenligist FC Brünninghausen für einige Gefahr in der Offensive. Er bereitete beide Treffer der Lünen-Süder vor.

Fußball, Dortmunder Kreispokal, Viertelfinale VfB Lünen - FC Brünninghausen 2:6 (0:4)

Der VfB 08 wurde in der ersten Hälfte zunächst seiner Außenseiterrolle gerecht. Die Lünen-Süder begannen ängstlich, gingen nicht konsequent genug in die Zweikämpfe hinein. Brünninghausen dagegen war den VfBern spielerisch überlegen und dominierte durch Schnelligkeit. „Damit waren wir schon überfordert“, so Co-Trainer Daniel Skubich, der Coach Steven Koch an der Seitenlinie vertrat.

Die Dortmunder zeigten sich gnadenlos effektiv vor dem VfB-Gehäuse und bauten eine frühe Führung auf ein 4:0 zur Pause aus. Lediglich Linksaußen Tim Gehrmann hatte für die Gastgeber zwischenzeitlich den Anschlusstreffer auf dem Fuß.

Gehrmann war es auch, über den fast alle Offensivaktionen der Lüner in den weiten 45 Minuten liefen. Und davon gab es einige. Nach dem 0:5 verkürzten Marius Mantei und Dennis Wagner auf 2:5, jeweils nach Vorlage von Gehrmann. Die beiden hätten – aufgelegt durch Gehrmann und freistehend vor dem Tor – sogar weitere Male treffen können.

Der FCB zeigte sich jedoch erneut effektiver und erhöhte auf 6:2. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns gut verkauft“, lobt Skubich. „Da hätten wir das Ergebnis noch um ein oder zwei Tore knapper gestalten können.“

TEAM UND TORE VfB: Diedrich - Drews, Schmidt (46. C. Weis), L. Fluder, Gehrmann, Wagner, Mantei, Scheuren (68. Christal), Hilkenbach, Garcia Rodriguez (68. Riepert), HiltawskiTore: 0:1 (8.), 0:2 (23.), 0:3 (35.), 0:4 (43.), 0:5 (50.), 1:5 Mantei (68.), 2:5 Wagner (78.), 2:6 (85.)

Mengede 08/20 - BV Brambauer-Lünen 6:2 (4:1)

Auf dem Papier war auch die Partie der Brambauer eine klare Angelegenheit. Doch der BVB hatte dabei durchaus Chancen auf den Einzug ins Halbfinale. Bereits nach vier Minuten brachte Ahmed Ersoy nach Vorarbeit von Fatallah Boufeljat den Außenseiter in Führung. „Da lief eigentlich alles für uns“, erklärt Sigfried Rummel, der für den verhinderten Coach Dirk Bördeling die Geschicke leitete.

Doch es folgten zehn düstere Brambauer Minuten, in denen der Westfalenliga-Fünfte einen 0:1-Rückstand in eine 4:1-Führung drehte. Brambauers Tormann Michel Kröger war bei den Gegentreffern nicht ganz unbeteiligt: Er unterlief den Ball oder konnte ihn nicht richtig fangen.

Doch selbst in dieser Phase kamen die Schwarz-Weiß-Roten durchaus zu Tormöglichkeiten. Das Trio um Boufeljat, Osman Kumac und Ahmed Ersoy sorgte – nachdem sich das BVB-Team stabilisiert hatte – immer wieder für Gefahr im Mengeder Strafraum.

Das Problem des BVB: Man war nicht effektiv in der Chancenauswertung. Das machte sich vor allem in den zweiten 45 Minuten bemerkbar, in denen Trainer Rummel allein Boufeljat fünfmal frei vor dem Tor sah. „Da war auch Pech im Abschluss dabei“, sagt Rummel. Mengede zeigte in der Schlussphase, wie es funktioniert, und legte noch zwei Treffer nach.

Rummels Fazit: „Wir hatten ein Chancenplus in der zweiten Halbzeit. Das war ein komisches Spiel. Natürlich hat Mengede verdient gewonnen. Doch es hätte auch anders enden können.“

TEAM UND TORE BVB: Kröger - Aydemir, Keller, Köse, Hammoud, Razanica, Ersoy, Poczkaj, Bieber (29. Appiah), Kumac (80. Mark), BoufeljatTore: 0:1 Ersoy (4.), 1:1 (7.), 2:1 (10.), 3:1 (13.), 4:1 (17.), 4:2 Ersoy (58.), 5:2 (81.), 6:2 (85.)

Lesen Sie jetzt