Lüner SV verlängert mit dem nächsten Stammspieler - seine Ex-Kollegen sind alle weg

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Der Kader des Lüner SV für die kommende Saison füllt sich Stück für Stück. Nun hat auch ein Spieler verlängert, der erst seit einer Saison im Schwansbell die Fußballschuhe schnürt.

von Bernd Janning

Lünen

, 01.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Christian Hampel, dem alten und neuen Trainer des Westfalenligisten FC Iserlohn, kamen mit Beginn dieser Saison mit Dominik Deppe, Daniel Dreesen, Sascha Ernst und Philipp Herder vier Fußballer aus dem Sauerland zum Klassenkonkurrenten Lüner SV.

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Hampel bleibt auch in der neuen Serie LSV-Coach und Sportlicher Leiter. Herder ging schon in der Winterpause zu A-Liga-Spitzenreiter BW Alstedde, Torwart Dreesen, neben Herder der zweite Ex-LSVer aus Iserlohn, kehrt dort ins Hembergstadion zurück. Deppe wechselt zum Westfalenligisten FC Brünninghausen. Einzig Sascha Ernst bleibt den LSV-Löwen treu, während seine Ex-Mannschaftskollegen aus Iserlohn den Verein wieder verlassen haben. Wir sprachen mit dem 28-Jährigen über seine Verlängerung.

Herr Ernst, Sie haben Ihren Vertrag in Lünen verlängert?

Ja, das ist richtig. Wie immer für ein Jahr. So kann ich auf berufliche Veränderungen reagieren, jeweils mit Ende einer Saison ein weiteres Bleiben überdenken.

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Wie kam es zu der Verlängerung?

Ich fühle mich in Lünen wohl, auch wenn die Saison nicht so gelaufen ist, wie wir und auch ich uns das vorgestellt haben. Ich komme mit der Mannschaft gut klar. Außerdem wohne ich nicht weit vom Stadion Kampfbahn Schwansbell entfernt.

Wie lange ist Christian Hampel schon Ihr Trainer?

2012 bin ich vom Hammer SV zum damaligen SV Holzwickede gewechselt, von dort ein Jahr später zum FC Iserlohn. Dort wurde Christian Hampel im September 2013 Trainer. Ich habe also sechs Jahre unter ihm in Iserlohn und jetzt eine Serie in Lünen gespielt.

Was war Ihr bisher schönstes Erlebnis in Schwansbell?

Das war der 1:0-Heimsieg zum Auftakt über Neheim. Noel Lahr erzielte das Tor in der 83. Minute.

Da waren Sie, wie in der Vorbereitung, sehr gut in Form. Was kam dann?

Das ist eine gute Frage, ich glaube, viele Dinge haben da eine Rolle gespielt, auch wir als Mannschaft konnten nicht an die gute Vorbereitung anknüpfen.

Was haben Sie bisher beim LSV als negativ gesehen?

Von den elf Niederlagen haben wir neun mit einem Tor Unterschied verloren, hätten teilweise auch jedes Spiel davon gewinnen können. Wir sind nie aus dem Stadion geschossen worden. Aber, wenn man einmal unten steht, dann klappt vieles nicht.

Was ist Ihr Wunsch für die kommende Saison?

Dass wir in der Tabelle weiter nach vorn kommen, auch knappe Spiele gewinnen. Bei Prognosen halten wir uns zurück, backen kleine Brötchen.

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