Schawohl wird gegen den Spitzenreiter eine Elf puzzeln müssen

Fußball-Bezirksliga

Der Bezirksligist SuS Oberaden ist durch das 0:2 in Ascheberg auf den ersten Abstiegsplatz gerutscht. Die Lage wird bedrohlicher für den Aufsteiger. Denn nicht nur sportlich sind die Zeiten hart am Römerbergstadion. Coach Bernd Schawohl gehen die Spieler aus.

OBERADEN

, 10.03.2014, 14:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yasin Yilmaz (l.) war in Ascheberg einer der besten Oberadener. Er fehlt dem SuS am Sonntag gegen Husen-Kurl.

Yasin Yilmaz (l.) war in Ascheberg einer der besten Oberadener. Er fehlt dem SuS am Sonntag gegen Husen-Kurl.

Der neue Coach wird mit Hilfe von Reserve- und Juniorenspielern eine Elf puzzeln müssen. Zumal Libero Bastian Gronert und Keeper Jens Lassak, der sich die Niederlage in Ascheberg gemeinsam mit Ex-Coach Frank Lewandowski anschaute, nicht mehr für den SuS auflaufen werden. Zwölf Spiele bleiben der Mannschaft, doch noch ans rettende Ufer zurückzukehren. „Ich habe auch positive Sachen gesehen“, sagte Schawohl in Ascheberg. „Wir haben gut gearbeitet, das Team hat meine Vorgaben umgesetzt.“ Und: „Der erste Gegentreffer fiel aus einer klaren Abseitsposition. Wir wären mit einem 0:0 in die Pause gegangen.“

Blieb Schawohl ob der Entscheidungen des Unparteiischen äußerlich souverän, ließ sich das von Oberadener Fans und Funktionären nicht behaupten. Schiedsrichter Andreas Pape drohte zwischenzeitlich gar mit einem Spielabbruch, verwies drei Oberadener Anhänger nach Beschimpfungen von der Bande. Die Zeiten sind hart am Römerberg.  

Am Dienstagabend testet der SuS um 19 Uhr beim A-Ligisten VfK Weddinghofen (Häupenweg 21).

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