Schneider bleibt Wethmarer

WETHMAR Westfalia Wethmar verlängert den Vertrag mit Trainer Andreas Schneider um ein weiteres Jahr. Damit geht Schneider in seine fünfte Saison Landesligisten.

von Von Marco Winkler

, 10.01.2008, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schneider bleibt Wethmarer

Andreas Schneider gibt weiterhin die Anweisungen von der Seitenlinie des TuS Westfalia Wethmar.

Der Klub vom Cappenberger See einigte sich mit dem 42-Jährigen auf eine Verlängerung des Kontraktes bis zum 30. Juni 2009.

"Wir wollen die erfolgreiche Arbeit mit jungen Spielern fortsetzen und sind uns sicher, dass Andreas Schneider dafür der richtige Mann ist", begründete Vorsitzender Manfred Chojnicki die Entscheidung des Vereins.

Schneider setzt auf Talente

Somit geht Schneider mit den Grün-Weißen in die fünfte Saison als Coach. Die Philosophie, ein Team mit jungen Spielern aus den eigenen Reihen aufzubauen, soll weiter fortgesetzt werden. Seit Jahren investiert die Westfalia nichts in Neuzugänge. In diesem Jahr schafften mit Moritz Albrecht und Philip Herburg wieder zwei Talente aus den eigenen Reihen den Sprung zum Stammspieler. Als Torhüter Marcel Koch verletzt ausfiel, vertrat ihn Alexander Ruscher, ebenfalls ein Eigengewächs, glänzend.

Dazu überraschte der TuS, als er den einstelligen Tabellenplatz nur um vier Zähler verpasste. Auf den Abstiegsplatz haben die Grün-Weißen bereits beruhigende sieben Punkte Vorsprung.

Ziel: EinstelligerTabellenplatz

Die Abgänge von Chris Buchholz, Martin Bartz und Mike Ashoff wurden gut verkraftet.

In der nächsten Saison will Wethmar einen einstelligen Tabellenplatz anpeilen. "Dazu müssen wir mehr vom Verletzungspech verschont bleiben", weiß Chojnicki um die Probleme, die Schneider besonders in der letzten Saison hatte. Im Vorjahr hatte sich die Westfalia erst im Entscheidungsspiel vor dem ersten Abstieg in die Kreisliga B gerettet.

Für Wethmar geht es am 19. Januar mit der Kreismeisterschaft in Ascheberg weiter. Das nächste Training auf dem Platz ist am 22. Januar. Das erste Testspiel findet am 3. Februar gegen den A-Ligisten ATC Lünen-Brambauer statt.

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