SG Gahmen beweist es sich selbst - Die Ergebnisse

Fußball: Kreisliga A

Die Kreisliga-A-Fußballer der SG Gahmen haben am Sonntag beim souveränen 2:0-Erfolg gegen die SF Brackel 61 gezeigt, was sie so drauf haben. Wethmars U23 verlor in letzter Minute.

Lünen

, 25.08.2019, 21:47 Uhr / Lesedauer: 4 min
SG Gahmen beweist es sich selbst - Die Ergebnisse

Hakan Uzun (r.) sorgte für viel Betrieb in der Gahmener Offensive. © David Döring

Kreisliga A2 Dortmund
SG Gahmen - SF Brackel 61 2:0 (1:0)

Vor allem erleichtert und sehr glücklich war SG Gahmen-Coach Semistan Tikici nach dem 2:0-Erfolg gegen Brackel. „Es war wie erwartet schwer. Das war ein harter Brocken für uns. Brackel ist eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, erklärte Tikici im Anschluss an das Spiel. Die SF Brackel gehören zu den Top-Teams der Kreisliga A2 und werden immer wieder als Aufstiegsaspirant gehandelt.

Vor allem Hakan Uzun konnte erneut sehr stark auf sich aufmerksam machen. Der Flügelspieler machte viel Betrieb über die rechte Seite, zog immer wieder zwei bis drei Gegenspieler auf sich. So auch beim frühen 1:0-Treffer in der zehnten Minute: Uzun dribbelte drei Gegenspieler aus, schloss dann ab und besorgte so die Führung für Gahmen.

Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch bei dem Gahmen viel zu nachlässig mit den eigenen Chancen umgegangen ist. „Wir haben viele Chancen gehabt, die Dinger aber nicht gemacht“, kritisierte der Gahmen-Coach Tikici.

Auch Brackel kam zu einigen Chancen in der Phase nach dem 1:0, ist dabei aber nicht so gefährlich vor dem Tor gewesen wie die SG. Gleich drei Großchancen hatte Gahmen noch in Halbzeit zwei, dabei auch eine aus sechs Metern freistehend vor dem Tor. Genutzt wurden die Chancen aber nicht. So dauerte es bis in die Nachspielzeit der zweiten Hälfte, bis der eingewechselte Tolga Dedeagili mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand alles klar machte. Bei Brackel machte sich in der Offensive vor allem das Fehlen von Spielmacher Pascal Thomas bemerkbar, der bereits nach 17 Minuten ausgewechselt werden musste.

Gahmen steht mit dem Sieg nun auf Platz sechs, hat aus den ersten drei Spielen nun sechs Punkte geholt. Doch was sagt der Erfolg gegen einen Mitfavoriten nun aus? Tikici wusste das ganz genau: „Das sagt vieles aus. Vor allem aber, dass die Mannschaft zusammen wächst und gegen eine gute Mannschaft wie Brackel mithalten kann.“

SG Gahmen: Ekici - Ergün, Tikici, Surmiak, Aktas (59. Cirak), Özkan, Kiymaz, Elitok (90. Bayraktar), Vurucu (72. Dedeagili), Uzun, Karaduman (67. Vardi)

Tore: 1:0 Uzun (10.), 2:0 Dedeagili (90.)

BSV Schüren II – BW Alstedde 2:5 (1:3)

Zufrieden zeigte sich BWA-Trainer Tim Hermes trotz des Sieges allerdings nicht. „Das war heute unser schwächstes Spiel bis jetzt. Wir haben über 90 Minuten keinen guten Fußball gespielt und hatten kaum Tempo im Spiel. Das war aber auch den Temperaturen geschuldet“, so Hermes nach dem Spiel.

Dennoch: In Führung gingen die Alstedder bereits nach 17 Minuten, als Defensivmann Björn Kadlubowski traf. Nur sieben Minuten später erhöhte der am Sonntag überzeugende Mario Lindner auf 2:0. Lindner war es auch, der nach 32 Minuten mit seinem zweiten Treffer für die Vorentscheidung sorgte. Schüren kam aber noch vor der Pause (39.) zum Anschluss.

Die Schürener schafften es dann sogar noch, auf 2:3 zu verkürzen (74.), doch Alsteddes Pierre Katarzynski (82.) und Steven Koczy (87.) stellten den alten Drei-Tore-Abstand wieder her. Beim 5:2-Erfolg blieb es dann am Ende auch. Neben seinen kritischen Worten fand Hermes aber auch einige lobende. „Trotzdem bin ich sehr stolz auf die Mannschaft. Solche Spiele hat man immer mal, in denen eigentlich nichts läuft. Aber wir haben trotzdem fünf Tore geschossen. Das zeigt unsere Qualität“, so der Alstedder Coach abschließend.

BW Alstedde: Krause – Hülsmann, Rumpf, Rothe (64. Splittgerber), Kadlubowski, Cicek (72. Arslan), Lindner, Nowak, Häckh (46. Koczy), Schulz, Berisha (61. Christiansen)

Tore: 0:1 Kadlubowski (17.), 0:2 Lindner (24.), 0:3 Lindner (32.), 1:3 Schulze (39.), 2:3 Schuster (74.), 2:4 Katarzynski (82.), 2:5 Koczy (87.)

SV Preußen Lünen – Hörder SC 8:2 (3:1)

Maik Frenzel, Offensivspieler des SV Preußen, bekam zum ersten Mal das Vertrauen von Coach Stefan Urban, von Beginn an zu spielen und gab dem Trainer das Vertrauen mehr als zurück. Vier Tore erzielte der Offensivspieler am Sonntag, in jeder Hälfte zwei. Eins davon war sogar besonders schön. Aus knapp 30 Metern und fast von der Außenlinie wurde der Ball immer länger und landete im Kasten des HSC. Ob es geplant war, oder ob es nur eine verunglückte Flanke war, weiß Frenzel nur selber.

Den Torreigen eröffnete Frenzel nach nur sechs gespielten Minuten, doch die Freude über die frühe Führung hielt nicht lange an. Hörde sorgte für eine schnelle Antwort und glich aus. Doch nach den Trinkpausen in Halbzeit eins fingen sich die Horstmarer und schraubten das Ergebnis auf 3:1 hoch. Maik Frenzel traf ein weiteres mal und Luca Frenzel erzielte auch ein Tor.

Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange, bis es aufseiten der Horstmarer wieder etwas zu jubeln gab. Maik Frenzel traf zum dritten und vierten Mal. Zwar traf Hörde noch zum zwischenzeitlichen 2:5, doch Fabian vom Hofe, Kevin Komulka und wieder vom Hofe trafen zum 8:2-Endstand. „Wir haben die Tore alle sehr gut rausgespielt. Aber ab Dienstag beginnt der Fokus auf den nächsten Gegner Sharri“, so Coach Stefan Urban.

Preußen: Schack – Stauch, Meier (64. Gomulka), Hans, Adamsky, M. Frenzel, Pommerin, Broda (72. Kusserow), Nitsche (80. Herrmann), vom Hofe, L. Frenzel (75. Goetz)

Tore: 1:0 M. Frenzel (6.), 1:1 (12.), 2:1 L. Frenzel (30.), 3:1, 4:1, 5:1 alle M. Frenzel (40.,50.,54.), 5:2 (57.), 6:2 vom Hofe (67.), 7:2 Gomulka (79.), 8:2 vom Hofe (90.)

Kreisliga A2 Unna-Hamm
Westfalia Wethmar U23 – Heeren 2:3 (1:2)

„Auch wenn es am Ende eine ärgerliche Niederlage ist, hat Heeren verdient gewonnen“, gab TuS-Coach Benjamin Fasse nach Abpfiff zu. Seine Grün-Weißen Jungs haben alles gegeben und bis zum Ende gekämpft, doch am Ende gab es wieder einmal nichts zählbares, da die individuelle Klasse der Heerener einfach ein ticken besser war.

Nach nur sechs gespielten Minuten traf Heeren mit einem direkten Freistoß zur Führung. „Das war ein Geschenk vom Schiedsrichter“, sagte Fasse. Den Treffer glich Dennis Anderson jedoch per Foulelfmeter aus. Kurz vor der Pause wurde es dann etwas hektischer. Nach einer Rangelei sah Wethmars Maik Pohl die Rote Karte, ein Heerener Spieler ebenfalls.

Die kurze Unruhephase nutzte der Gast und traf erneut zur Führung. Nach dem Seitenwechsel traf Marc Preuß zehn Minuten nach seiner Einwechslung zum Ausgleich. Fasse wollte das Unentschieden halten und stellte etwas defensiver um. Doch in der letzten Spielminute traf der Tabellenführer zum 3:2-Endstand. „Ich bin trotzdem mega stolz auf die Jungs. Aufgrund des Einsatzes hätten wir mehr verdient gehabt“, so Fasse.

Wethmar: Hartmann – Hunschede, Ronneburger (65. Berger), Kress (62. Preuß), Grabowski, Anderson, Pohl, Steinkamp (70. Dvorak, 83. Puziak), Jansen, Ciernioch, Falkenberg

Tore: 0:1 (6.), 1:1 Anderson (22./Foulelfmeter), 1:2 (43.), 2:2 Preuß (72.), 2:3 (90.)

Rote Karte: Maik Pohl, Westfalia Wethmar (39./Rangelei), Heeren (39./Nachtreten)

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