SG Gahmen hat mit vier Torhütern kommende Saison die Qual der Wahl

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Auf gleich vier Torhüter kann die SG Gahmen kommende Saison zurückgreifen. Mit zwei Neuzugängen hätte der Verein dann sogar Keeper mit Landes- und Junioren-Bundesliga-Erfahrung auf dem Platz.

Lünen

, 19.05.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die SG Gahmen wächst und wächst, immer weiter, vor allem auf der Position im Tor. Auf gleich vier Keeper könnte Trainer Bülent Kara in der kommenden Saison zurückgreifen. Denn neben den Altbekannten, Emre Ekici und Yasin Cakir, kommen nun noch zwei Neuzugänge hinzu, die es wirklich in sich haben. Eigentlich plante man zunächst nur mit einem weiteren Torwart, doch im Laufe der Zeit hat sich die Situation weiter entwickelt und der Kreisligaverein war plötzlich mit zwei potenziellen Torhütern im Gespräch. Beide sind mit Anfang 20 noch ziemlich jung, aber gleichzeitig schon sehr talentiert.

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Zum einen verpflichtet die SG Gahmen mit Erik Lenschmidt einen Fußballer, der vom SuS Oberaden kommt und bereits in der Junioren-Bundesliga Erfahrung gesammelt hat. Und auch Ilker Durak, der zuvor mit der IG Böhnen auf dem Platz stand, kann durch seine Zeit in der Landesliga punkten. Zwei Glücksfälle also für Kara, der den Verein in dieser Saison nach dem zehnten Spieltag auf Rang sechs übernommen hat. „Ich freue mich wirklich, gute neue Leute zu kriegen.“ Für ihn ist die Torhüter-Frage immer schon extrem wichtig gewesen. „Wenn einer verletzt ist und der andere verhindert, steht die Mannschaft ganz schnell ohne einen Keeper da“, erklärt er.

Nicht mit vier Keepern in die neue Saison

Hinzukommt, dass der Vorstand auf dieser Position etwas tun und die Qualität verbessern wollte. Gleichzeitig sagt Kara aber auch, dass der Verein nichts gegen seine jetzigen Torhüter hat und auch die kommenden Entscheidungen keineswegs persönlicher Natur sind. „Wir haben zwei wirklich gute Torwarte“, betont er. Nur 27 Gegentore und ein zweiter Platz in der Tabelle beweisen diese Aussage. Für Kara ist aber auch klar, dass er nicht mit allen vier Torhütern in die nächste Saison gehen kann, in der er nur ein Ziel vor Augen hat: Aufstieg in die Bezirksliga.

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Wer schlussendlich dabei sein wird, soll sich im Training zeigen. Denn bei dieser Entscheidung geht es rein um den sportlichen Aspekt, und nicht um etwas Persönliches. „Wer sich durchsetzt, spielt auch langfristig. Da geht es um Entwicklung.“ Das soll auch ein Ansporn für alle vier potenziellen Torhüter sein, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, und das nicht nur im Ernstfall bei einem Spiel, sondern bei jeder einzelnen Trainingseinheit.

„Jeder wird eine Chance bekommen, denn loswerden wollen wir niemanden“, erklärt der SG-Trainer. Wer es dann am Ende nicht in die erste Mannschaft schafft, hätte immer noch die Möglichkeit die Zweite zu unterstützen, um weiterhin im Verein zu bleiben. In den kommenden Wochen soll nun bei weiteren Gesprächen mit den Betroffenen alles rund um die Torwartfrage geklärt werden.

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